Premiere Axolotl Overkill +++ Screening Overdrive
fp | 24.06.2017   
Premiere Axolotl Overkill, Helene Hegemann, Jasna Fritzi Bauer, Aryl Jover, Oliver Polak, Heike Makatsch, Veruschka von Lehndorff, Esther Perbandt, Screening Overdrive, Scott Eastwood, Freddie Thorp, Berlin, wagg.de
Was gibt es schöneres im Leben, als Sonne, blauen Himmel und sprießende Natur? Natürlich ins Kino gehen, wer braucht schon kitschige Sonnenuntergänge, sinnlos am See rumgammeln oder eklig-süßes Alster schlürfen und so wurde am Mittwoch noch bei der Axolotl Overkill Premiere vorbeigeguckt.

Der Hype um das Skandalbuch von Helene Hegemann war damals irgendwie an mir vorbeigegangen und so war ich ziemlich unbefleckt und ich hatte ehrlich gesagt Null Plan um was es bei „Axolotl Roadkill“ geht, ich hatte seinerzeit nur den Berghain-Roman „Strobo„ gelesen, wo Helene Hegemann angeblich alles abgeschrieben hatte und war daher natürlich recht gespannt auf den Streifen und Abend, wir lieben es ja kontrovers.



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Eine Debatte über das Urheberrecht und die Sharing-Kultur gab es dann leider nicht, auf großer Leinwand dafür aber ein recht konfuses, aber atmosphärisch stimmiges Coming-of-Age-Drama, wo es um Wohlstandsverwahrlosung, ewige Selbstfindung und natürlich reichlich Herz- und Weltschmerz geht.

Inhaltlich schreien sich alle ganz nihilistisch permanent an, die innere Leere wird ganz glam ständig mit einem Näschen XXX betäubt und jeder vögelt mit jedem und am nächsten Tag nimmt die sinnlose Existenz wieder von neuen seinen Lauf.

Genauso wie im echten Leben möchte man meinen =D und ebenso dreht sich dann auch der Film irgendwann nur noch um sich selbst, was man einerseits als Länge, andererseits aber auch als arty Methaper interpretieren kann und ganz emo gibt es natürlich auch kein kitschiges Happy-End, aber ich will hier jetzt nicht zu viel spoilern. Einmal zum anschreien geht es hier


und morbide „Spex“ Leser und Germanistik-Studenten werden den Streifen sicherlich für sakrale Pop-Kultur halten, wir fanden ihn Okay, auch weil die Hauptdarstellerin Jasna Fritzi Bauer einen die ganze Zeit immer so schön debil von der Leinwand anstarrt.

Wer Feuchtgebiete, Oh Boy oder den Nachtmahr mochte, ist hier ab dem 29.06.2017 genau goldrichtig

+++

und auch einen Tag vorher wurde den sahara-ähnlichen Temperaturen getrotzt und es ging wieder ganz cineastisch ins Kino. Dieses mal stand Overdrive auf dem Programm, ein Streifen mit dem man mit Sicherheit super seine minderjährigen Neffen, Cousins oder schulpflichtigen kleinen Brüder bespaßen kann. Bei Overdrive geht es nämlich um alles, was das pubertäre Herz erfreut, Auto-Action bis der Notarzt kommt, heiße Girls zum (feucht) träumen und ein flotter Spruch reiht sich an den nächsten.

Zum Trailer flimmern geht es weltexklusiv wie immer hier


und wer auf anspruchsvolle Movies wie etwa „Fast and Furious 8“, „Need for Speed“ oder „Transformers“ steht und mal Clint Eastwoods Sohn auf großer Leinwand sehen will, sollte hier unbedingt eine Kinokarte lösen und jetzt leg ich mich auch an See - Peace …

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Kategorie: Film

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Diese Woche stand dann mal ganz im Zeichen des gastronomischen Wandels in der Hauptstadt. Bereits im Sommer ging ja das gute alte Cookies in die Annalen der Berliner Club-Geschichte ein um am Dienstag als Crackers wieder aufzuerstehen. Nach 20 Jahren steht nun aber eher das Kulinarische im Focus, denn die Ekstase auf dem Dancefloor, wo ja Speise und Trank bekanntlich der Sex des Alters sind. Das Interieur des Restaurant ist recht sachlich und minimalistisch gehalten und wirkt ein wenig wie ein Schwimmbad und das neue Konzept erinnert latent an das "White Trash", denn das Dinner wird musikalisch im "Crackers" auch live untermalt, zwar nicht von einer urigen Hillbilly oder Thrash Metal Band, dafür aber mit Qualitäts-House, so dass man die Arme schon mal in die Höhe strecken kann, wenn mal der DJ die Bässe ordentlich reinknallt und den ganzen Oberkörper durchschüttelt (aber natürlich nur mit Messer und Gabel in der Hand, Knigge und so ;)). Wie es sich für einen Heinz “Cookie” Gindullis gehört, musste der Neuanfang selbstverständlich standesgerecht mit einer „Nur für Freunde“ Flashmob Party gefeiert werden und halb Mitte wurde mal wieder amtlich abgefüllt und man kam sich bei so vielen Bekannten Gesichtern von früher ein wenig wie in einer Art Zeitmaschine vor, die einen sentimental an den Anfang der Nuller-Jahre zurückgebeamt hatte.
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Am Freitag war ja wieder die jährliche „Skyy Vodka Swap“ Kleidertauschparty im alten Schwimmbad in der Oderberger Straße und die zahlreichen Fashion-Bloggerinnen und sonstigen modeaffinen Gästeinnen ließen sich das natürlich nicht zweimal sagen. So konnte einmal der berstende Kleiderschrank ausgemistet und dann auch noch der Modemädchen-Lieblingsbeschäftigung gefrönt und neue Styles und Modeaccessoires an und ausprobiert werden und bei gefallen – frei nach dem Motto 3-2-1 meins - sogar eingetauscht werden. Nach dem Kleideraustausch war dann natürlich noch lange nicht Schicht im SchwimmbeckenSchacht und es wurde noch ekstatisch bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein für den guten Zweck geschwungen, denn alle Erlöse kamen der „Berliner AIDS-Hilfe e.V.“ zugute.
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Der Berliner Filmproduzent Artur „Atze“ Brauner ( „Hitlerjunge Salomon“) ist auch mit 93 Jahren noch nicht in Rente, sondern stellte bei der Deutschlandpremiere von Wunderkinder seinen neusten Film vor, den er zusammen mit seiner Tochter Alice Brauner produziert hat. Wie bei Artur Brauners letzten Filmen auch, geht es bei Wunderkinder um die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des NS-Regimes, diesmal um den Holocaust aus der Sicht von Kindern. Inhaltlich geht es dabei um das Überleben bzw. nicht-Überleben zweier musikalisch hochbegabter jüdischer Kinder in der Ukraine. Zwar ist das Weltkriegsdrama durchaus spannend, sehenswert und sicherlich auch ein wichtiger Film geworden, trotzdem gibt es in Wunderkinder auch Defizite: Die wären vor allem die teilweise wie aufgesagt wirkenden Dialoge, übermäßiges Betroffenheitskino und eine nicht wirklich innovative Handlung. Die bewegende Musik im Film und Liedermacher Konstantin Wecker in seiner Rolle als teufliSScher SS-Scherge können die Schwächen des Films jedoch hinreichend kompensieren. Kinostart ist am 6. Oktober 2011.
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Nur einen Tag nach der Berlinale, wo man es irgendwie immer nie ins Kino schafft, ging es wieder ins Lichtspielhaus zur TV-Premiere von „Der Rücktritt“. Bei der SAT1 Produktion geht es um den Rücktritt des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, der nach einer beispiellosen Medienkampagne der „Bild“ Zeitung wegen eines dubiosen Kredites als Staatsoberhaupt zurücktreten musste. Auf die meisten wirkte Christian Wulff ja immer wie eine Mischung aus System-Funktionär und Abteilungsleiter einer Kreissparkasse - stromlinienförmig, farblos, ohne Ecken und Kanten und der Würde des hohen Amtes des Bundespräsidenten nicht gewachsen und in bleibender Erinnerung werden wohl nur das altmodisch-lustige Zitat „der Rubikon ist überschritten“ und die kontroverse Mohammedanismus Äußerung „der Islam gehört zu Deutschland“ bleiben. In dem Doku-Drama steht jedoch weniger die politische Bewertung des ehemaligen Bundespräsidenten im Fokus, denn Kritik an der Macht der Medien und des Springer-Konzerns im speziellen, die politische Ausrichtung dieses Landes über eine Medienkampagne zu beeinflussen. So werden in dem TV-Film auch nur die 68 Tage zwischen der ersten Enthüllung des Kredites und der Demission als Staatsoberhaupt geschildert, wobei authentisches Filmmaterial mit fiktionalem (mit u.a. Anja Kling, Kai Wiesinger) vermischt wird. Trotz des eigentlich trockenen Themas ist der TV-Streifen äußerst spannend und interessant geworden und zudem ohne Zwangsgebühren finanziert. Sendetermin des sehenswerten TV-Films ist am 25.02. um 20:15 auf SAT1.
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Bei den frühen Schauen im „Zelt“ trifft man ja wirklich nur masochistisch veranlagte Frühaufsteher und langweilige Party-Muffel-Nasen und da der späte Wurm ja bekanntlich dem früheren Vogel entgeht, ging es vorgestern erst zur Prime-Time Show ins Epizentrum der Bekleidungswoche. Im „Zelt“ war dann business as usual angesagt, das Fashion-Volk lief wie immer hektisch und laut herum, Bussi hier Bussi da und die schrillsten Outfits schienen wieder gegeneinander anzutreten. Zwischendrin Fotografen, die hecktischen Fashion-Blogger-Mädchen und deutsche A- bis Z-Prominenz. Immer etwas kurzweilig aber für 1,2 Stunden durchaus recht unterhaltsam. Pünktlich gegen 8 dann die Schau von Kilian Kerner, der seine Kreationen zum elften Mal in Folge im „Zelt“ präsentierte. Diesmal zeigte der Autodidakt eine recht sportive Kollektion und kombinierte alle seine Entwürfe mit Sneakers, so dass die Models nicht nur ihre High-Heels geplagten Füße schonen konnten, sondern auch ein recht urban-futuristischer Gesamteindruck der Looks entstand.
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