Bread & Butter by Zalando Preview Party
fp | 10.06.2017   
Bread & Butter by Zalando Preview Party
Dekadent und glamourös geht die Welt zugrunde und so wurde am Donnerstag natürlich noch bei der Bread & Butter-Dinner Sause vorbeigeguckt. Am historischen Holzmart 25 feierte die Berliner Fashion-Szene nicht nur sich selbst, sondern Bread&Butter-Sponsor Zalando lud auch noch Fashion-Ikone Vivien Westwood zu einer Diskussion über neue Trends und Kreativität ein.



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Ich bin ja ehrlich gesagt kein großer Fan von Talkrunden, wo sich nur selbst beweihräuchert und gegenseitig auf die Schulter geklopft wird und selten irgendein Erkenntnis-Mehrwert entsteht, aber unerwarteterweise wurde der Talk noch ganz großes Kino, denn die Erfinderin der Punk-Mode referierte weniger über Styles, Beauty und ähnlich bewegende Mädchenthemen, sondern rief vor den 400 geladen KonsumopfernGästen einfach mal zum totalen Konsumverzicht auf ("Dont buy anything this season") =D

Soviel konstruktive Systemkritik bei einer Werbeveranstaltung für eine Konsum-Messe fanden wir natürlich nicht nur knorke, sondern direkt spitze (fcukin consumers =D) und nachdem sich der Eklat wieder gelegt hatte, wurde noch ganz gesellschafts-, herrschafts- und globalisierungskritisch dinniert und das Tanzbein geschwungen und mit „Abra“ wurde es später sogar noch krass dope und funkytown


und die Modemädchen verfielen alle in Trance. Abra ist auch definitiv best alternative R&B der Stunde, von der New Yorkerin wird man sichlich noch viel hören ...

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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Urbaner Öko-Look inklusive oranger Socken in braunen Orthopädie-Sandalen (da fehlten wirklich nur noch die Fahrradhelme ;) sind gemäß dem dänische Label Wood Wood nächste Saison schwer angesagt. Socken und Öko-Sandalen werden nach dem Trenchcoat- und Gummistiefel Revival aber bitte bitte nicht der neue Trend (ich wohne gleich bei der Castingallee – ich weiß wovon ich spreche). Fazit: unkuulness ist nicht zwangsläufig die neue kuulness… +++ Anschließend ging es gleich weiter zu dem Uhrenhersteller Mutewatch aus Schweden, der mit einer sexy Installation, viel Vodka und Tekkno, Tekkno jut feierten. +++ Als der Vodka bei Mutewatch dann alle war, ging es noch zu den rar geworden guten Mitte Parties in die Auguststrasse, wo dann auch gleich der öffentliche Verkehr lahm gelegt wurde, selbst Team Grün circa eine ½ Stunde zum passieren brauchte und sogar einige von der gleich nebenan statt findenden Hugo Boss Party rüberkamen.
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Am Mittwoch feierte im Kino International der neue Film von Andreas Dresen (u.a. Halbe Treppe, Sommer vorm Balkon) Halt auf freier Strecke seine Berlin Premiere. Auch in seinem neuen Film bleibt sich Andreas Dresen seiner Art Filme zu drehen ziemlich treu, denn wie in Wolke 9, wo es um das Tabuthema der körperlichen Liebe im Alter geht, erzählt Halt auf freier Strecke in äußerst realistischen und in fast schon halbdokumentarisch wirkenden Bildern vom langsamen Sterben aufgrund eines unheilbaren Gehirntumors. Das geht dem Zuschauer natürlich gehörig an die Nieren und man ist froh wenn der Film endlich zu Ende und der Patient tot ist. Trotzdem ist Halt auf freier Strecke ein überaus bewegender Film zum Thema der Bewältigung des Todes geworden, wo der Zuschauer auch gerade wegen der eigenen Endlichkeit des Daseins recht nachdenklich zurückgelassen wird und obwohl das Drama auch seine lustigen Momente hat, sollte man die Taschentücher nicht zuhause liegenlassen. Halt auf freier Strecke läuft wohl eher nicht im Cinemaxx oder Cinestar, dafür aber mit Sicherheit im arthaus-Kino des Vertrauens ;) Mehr interessante Hintergrund-Infos aus dem NDR Kulturjournal kann man sich hier anschauen
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Am Dienstag feierte die Pro Sieben Bundeswehr-Komödie Willkommen im Krieg Premiere in Berlin. Inhaltlich geht es bei Willkommen im Krieg um den Bundeswehr-Auslandseinsatz in Afghanistan. Die Komödie hat seine lustigen Momente, etwa als Daniel Zillmann mit afghanischen Kindern 99 Luftballons anstimmt (zu sehen hier) http://www.prosieben.de/tv/willkommen-im-krieg/video/clip/282740-willkommen-im-krieg-99-luftballons-1.3107908/ insgesamt ist Willkommen im Krieg jedoch recht trashig und unfreiwillig komisch geworden. GEZ-Gebühren sollen hier bestimmt nicht das Wort geredet werden, aber mit einem gewissen Budget lässt sich mit Sicherheit auch eine gewisse Qualität sicherstellen, so dass die Bundeswehr-Soldaten-Schauspieler nicht durch die Bank weg rüberkommen wie Abiturienten-Zivis und die Ausstattung nicht so unecht und billig wirkt wie bei Woole in der Wilmersdorfer. Und über logische Handlungsstränge und Spezialeffekte oder ähnlichem fängt man bei Willkommen im Krieg am besten gar nicht erst an zu philosophieren. Wie gesagt Trash muss ja auch nicht per se Schrott sein und nicht nüchtern gesehen hat Willkommen im Krieg mit Sicherheit auch seine unterhaltsamen Momente. Ausgestrahlt wird der TV-Streifen am 9.4. gegen 20.15h auf Pro7…
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Wie kann man sein Gewissen besser beruhigen als für den guten Zweck feiern zu gehen. So ging es am Samstagabend wie jedes Jahr wieder zur „Reminders Night“ ins gute alte E-Werk, wo wieder ekstatisch das Tanzbein im Kampf gegen Aids und HIV geschwungen wurde und die Erlöse dann betroffenen Menschen mit Immunschwäche zugute kommen. Die „Reminders Night“ ist auch die einzig lohnenswerte Aids-Charity Party in Berlin wo man ohne Bauchschmerzen hingehen kann, denn zweifelhaftes KleinkunstprogrammShowprogram und nicht enden wollende Sonntagsreden halten sich dort zum Glück in Grenzen, im Smoking beziehungsweise Abendkleid muss man da auch nicht auflaufen und die Live-Acts lassen sich auch sehen.
Bread & Butter by Zalando Preview Party
Am Dienstag war es mal wieder Zeit für etwas Psychoterror und Jumpscare-Action und so ging es noch in die Kulturbrauerei zur Premiere von „Ghostland“. Auf den Spukhaus-Streifen war ich ziemlich gespannt, denn es führte niemand geringeres als Pascal Laugier Regie, der ja seinerzeit mit „Martyrs“ wohl einer der genial-krankesten Horror-Movies aller Zeiten gedreht hatte.

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