Premiere „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ +++ Esprit Party@KaDeWe +++ B-Day Homeparty
fp | 14.05.2017   
Premiere „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ +++ Esprit Party@KaDeWe +++ B-Day Homeparty
Die Religion ist bekanntlich der Anker unseres Lebens und so ging es am Mittwoch in die Zionskirche ein paar Rosenkränze beten und die neue Kirchen-Serie Culpa – Niemand ist ohne Schuld screenen. Eigentlich bin ich ja nicht so der Serien-Junkie, bis auf „The Walking Dead“ und „Breaking Bad“ vielleicht, trotzdem war ich auf die Ausstrahlung der Serie an einem so heiligen Ort ziemlich gespannt. Als die Leinwand neben der Kanzel freigegeben wurde, gab es 2 interessante und streckenweise recht creepy Folgen über einen Priester zu sehen, der ihm während der Beichte anvertraute zukünftige Verbrechen verhindert.



Premiere „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ +++ Esprit Party@KaDeWe +++ B-Day Homeparty
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Premiere „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ +++ Esprit Party@KaDeWe +++ B-Day Homeparty
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Dabei ging es dann auf eine schöne Reise in die menschlichen Abgründe, dass man sich zwischenzeitlich wie in einem Horror Movie wähnte, aber richtig gruselig und nervzerreißend wurde es dann zum Glück nicht.

Viel mehr wirkten die beiden Episoden wie ein psychologisches Kammerspiel, die meisten Szenen sind auch im Beichtstuhl gedreht und es kommen pro Folge kaum mehr als 2, 3 Protagonisten vor. Genauso minimalistisch ist die Handlung der Low-Budget_Produktion, die ohne überflüssige Nebenstränge auskommt und so war der kurzweilige Psycho-Spass auch schon nach circa 40 Minuten wieder vorbei.

Längen gab es diesmal definitiv nicht, wie auch =D, und auch der Cast (u.a. Stipe Erçeg, Alina Levshin, Dirk Martens, Barbara Philipp, Ludwig Trepte, Mehmet Kurtulus ) hat solide aufgespielt, einen ersten Eindruck von „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ gibt es hier zu flimmern


und ausgestrahlt wird die Schuld und Sünhe - Serie irgendwann im Sommer auf dem Pay-TV Kanal „13th Street“ und...

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...als wir von der Erbschuld endlich erlöst waren, ging es noch ins mondäne Kadewe, wo der Launch der neuen „Esprit“ Sommer-Kollektion zelebriert wurde. Während die Modemädchen, Fashion-Victims und Influenza ;) ganz strebsam die stylischen Entwürfe auscheckten und instagrammten, spielte der gesunde Rest Gehirnbillard, feierte Konfetti auf der Rolltreppe und philosophierte über den ausschreitenden Konsum-Wahn unserer Überfluss-Gesellschaft...

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...und nach der ganzen sinnlosen Systemkritik wurde sich ins private geflüchtet und noch bei der lustigen B-Day-Polonaise-Sause des „Zoo-Club“ Machers Arian vorbeigeguckt, Feste formen schließlich unsere Kultur...

Premiere „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ +++ Esprit Party@KaDeWe +++ B-Day Homeparty
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Kategorie: Film, Lifestyle

Premiere „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ +++ Esprit Party@KaDeWe +++ B-Day Homeparty
Gestern feierte Regisseurin Anja Jacobs samt Team Premiere und Deutschlandstart ihres neuen Films Einer wie Bruno. In dem einfühlsamen Drama geht es um die Beziehung zwischen der dreizehn Jahre alten Radost, herausragend gespielt von Nachwuchsschauspielerin Lola Dockhorn, und ihrem geistig behinderten Vater (wie immer gut gespielt von Christian Ulmen), der auf der geistigen Stufe eines achtjährigen stehen geblieben ist. Radost kommt in die Pubertät und die bietet der Regisseurin so die gute Gelegenheit, haufenweise Konflikte in der perfekt aufeinander eingespielten Kleinfamilie aufkommen zu lassen. Die Pubertierende wünscht sich einen ganz normalen Vater, um am Ende des Films zu erkennen, dass eigentlich alle anderen Familien noch verrückter als die eigene sind. Nach mehreren Fernsehproduktionen präsentiert Jacobs mit Einer wie Bruno ihre erste Kinoproduktion: eine sensible und trotzdem urkomische Coming of Age-Geschichte, die zeigt, dass man auch mit so einem heiklen Thema trotzdem humorvoll umgehen kann. Auch wenn der Film gegen Ende mit ein paar Längen hier und da aufwartet, kann das herausragend eingespielte Ensemble durchweg bestens unterhalten. Im Anschluss der Premiere ging es für die Crew, Darsteller und geladenen Gäste quer über die Straße ins intime „Schall und Rauch“, wo in kleinem Kreis ausgiebig angestoßen werden konnte. Christian Ulmen, der erst vor einigen Tagen Vater geworden ist, musste der Premierenfeier leider fernbleiben. Dabei hätte er sich so gut darauf vorbereiten können, was ihm in einigen Jahren vielleicht noch ins Haus steht...
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Gestern Abend war in Mitte mal nicht nur Pub-Crawl und Touri-Sightseeing angesagt, sondern auch die (zugezogenen =D) Locals hatten mal wieder ihren Spaß. Bei bestem draußen Rumlümmel-Wetter ging es zunächst zum mini Open-Air des Bench. Stores in die Rosenthaler Strasse, wo der Launch einer neuen T-Shirt Kollektion zelebriert wurde. Bei der Art Collaboration wurden die Bekenntnisse diverser Künstler comicartig auf T-Shirts festgehalten und nachdem der Ruf erstmal ruiniert war wurde sich unter der Abendsonne noch genauso gut ausgeschüttelt wie letztes Jahr.
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Viel zu oft sind Film-Parties einfach nur sterbenslangweilig. Gedämpfte Musik, dezente Weinschorle, gepflegte Netzwerk-Konversationen. Einen erfreulich anderen Weg geht der Trashfilm/Lowbudget-Filmverleih Los Banditos. Bei der PremierePräsentation seines neuen Film Sex, Dogz and RocknRoll wurde zwar der Film im Nebenraum gezeigt - aber im Vordergrund stand wohl eher die exessive Party, so dass ich den Film, wie immer während der Berlinale, leider nicht gesehen habe. Wenn man jedoch die jute Party zum Massstab nimmt, kann dieser sicherlich nicht verkehrt sein :)
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Letztes Wochenende wurde die Badehose eingepackt und es ging ganz nordish by nature ins beschauliche Ribnitz-Damgarten zum Pangea Festival, schließlich gibt es ja nix besseres im Leben, als sich auf der Isomatte die Bandscheiben zu ruinieren, lauwarmes Hansa Pilz zu schlürfen und einen gepflegten Tinnitus. Mir hatte beim Pangea die Mischung aus Bands und elektronischer Musik gefallen und so konnte man auch immer zuerst im Mosh-Pit austoben um sich danach gepflegt auszuschütteln, so wie es sein muss. 20 Bands hintereinander auf der Bühne rumhüpfen zu sehen oder ausschließlich Bumbum sind doch auf Dauer immer etwas boring und redundant.
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Der Montag ist ja für viele schon lange der neue Samstag und ob man den Wochenanfangstag nun als Afterhour oder als Wochen-Warm-Up bezeichnet hängt wohl individuell davon ab woher man gerade kommt und was man die zwei vorherigen Tage alles getrieben hat. Jedenfalls ging es zum Start der Woche erst einmal zu den schicken „First Steps Award“ ins mondäne Stage Theater an den Potsdamer Platz, wo der deutsche Filmnachwuchs im Oscar-Style mit Preisen eingedeckt wird. Die Verleihung selber wurde zwar wie immer geschwänzt, soll dieses Jahr aber ähnlich wie beim „Academy Award“ recht launig und lustig ausgefallen sein und neben den ganzen Filmstudenten wurde auch der siebzigjährige Regisseur Rosa von Praunheim für sein Lebenswerk prämiert. Die glücklichen Sieger konnten immerhin Preisgelder von bis zu 25.000 € einsacken und dieses Jahr wurde es sogar richtig kontrovers, denn bei einen der Gewinner-Spots wird dank Daimler Benz Autotechnik präventiv "Der Führer" um die Ecke gebracht.
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