Premiere Lommbock +++ Sookee live
ms, fp | 25.03.2017   
Premiere Lommbock, Lucas Gregorowicz, Moritz Bleibtreu, Alexandra Neldel, Wotan Wilke Möhring, Christian Zübert, Nena, Sookee, Berlin, wagg.de, Foto
Die Vergangenheit holt einen immer ein und so wurde am Donnerstag ganz nostalgisch bei der Lommbock Premiere vorbeigeguckt. Auf den zweiten Teil des Kiffer-Kultfilms war ich als passionierte Nutzpflanzen-Liebhaberin natürlich gespannt wie ein Flitzebogen, schließlich ist ja schon etwas Gras über den ersten Part gewachsen, der anno 2001 erschien.

Zunächst wurde es im Sony-Center aber erst mal direkt glam und bling-bling und die Hauptdarsteller, bestehend aus Lucas Gregorowicz, Moritz Bleibtreu, Alexandra Neldel und Wotan Wilke Möhring, wurden mit reichlich Blitz, Licht und Gewitter empfangen und als der Streifen nach dem ganzen Star-Rummel endlich freigegeben wurde, gab es ordentlich Lach- und natürlich noch viel mehr Backflashs auf die Synapsen:

Aus „Lammbock“ wurde „Lommbock“ und aus den beiden Freunden, die in Teil 1 noch Eigenanbau und den Verkauf der Jacobs Krönung des THC betrieben, wurden nun biedere Familienväter und versnobte Geschäftsmänner.



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Das Alter ist ja bekanntlich ein Massaker, doch wie bereits mit der Vergangenheit eingangs erwähnt, vergißt uns diese nie und so geht es im zweiten Teil genauso sympathisch weiter, wo vor 16 Jahren aufgehört wurde und eine lustige verpeiler-Szene reiht sich an die nächste, aber hier soll nicht zu viel gespoilert werden.

Zu gefallen wussten vor allem die pointierten Dialoge, der überzeugende Cast und sehr sympathisch, dass Regisseur Christian Zübert beim Thema Canabis nicht in langweilige Klischees verfällt und das kontroverse Thema streckenweise auch kritisch zur Debatte stellt. So viel Spiessigkeit muss hier an dieser Stelle auch mal sein, Drogen haben auch Nebenwirkungen. Zum Trailer flimmern geht es weltexklusiv wie immer hier



ach ja, und bevor man eine Kinokarte löst, sollte man unbedingt „Lammbock 1“ geguckt haben, weil man sonst viele gute Pointen nicht wirklich versteht. Peace, happiness und mach Bogen aus den Drogen...

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...und bereits letzte Woche ging es ganz sXe (wie immer =D) und feministisch (ich liebe alle Frauen =D) zum Gig der Gender-Rapperin Sookee, die den Release ihres neuen Albums im Lido feierte. Ich kannte von Sookee bisher nur ein paar Tracks aus youtube und mag ihre Message und Idealismus gegen diverse menschenverachtende Tendenzen im Gangster-Rap.

Live gingen bei der Berlinerin dann vielleicht 4-5 Songs richtig ab, aber irgendwie nicht ein 2 Stunden Programm, was aber weniger an der goilen Mukke lag, sondern daran, dass Sookee nicht so ein Party-Klamauk a la Deichkind oder lustigen female GangstA-Rap wie SXTN macht, sondern viele Lieder, wie auch bei Singer-Songwriter etwa, eher was zum Zuhause hören ist.

Jede Musik hat schließlich ihre Momente. Trotzdem war es ein sehenswerter und interessantes Konzi und einen queeren und animalischen Eindruck vom neuen Album jibt es hier zu lauschen...


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Kategorie: Film, Musik

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Nach dem legendären Kegel-Rave musste sich die Woche erst einmal regeneriert werden und so ging es nur ganz entspannt ins Kino. Bereits am Dienstag feierte die TV-Verfilmung des 2. WK-Dramas Unsere Mütter, unsere Väter Premiere in der Astor Film Lounge. Der sehenswerte und spannende 3 Teiler ist eine Art Weltkriegs-Soap geworden und geht der spannenden Frage auf den Grund, in wie weit sich die damalige Generation der 20jährigen vom NS-Regime verführen, korrumpieren oder auch benutzen ließ. Zwar wäre 68 Jahre nach dem Ende des 2.WK wahrscheinlich der Titel „Unsere (Ur-)Groß-Mütter, unsere (Ur-)Groß-Väter“ angebrachter gewesen, trotzdem wird der Alltag untern Hakenkreuz in mehreren parallel laufenden Erzählsträngen eingängig nacherzählt
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Essen macht Spaß, viel essen noch viel mehr und so wurde diese Woche mal eine Gastro-Week eingelegt. Nachdem am Dienstag beim Umami hinter die Töpfe geguckt wurde, ging es gestern zum Opening des Burgerladen von den Fäshion-Blogger Jungz von Dandy Diary, wo es bei Gesichtsbuch circa 10000 Zusagen gab, so dass das Dandy Diner jetzt wohl der viralste Burgerladen Deutschlands sein dürfte. Aber Flashmob-Klaustrophobie-Partys sind eh immer am lustigsten und ganz am Anfang und zum Schluss war es auch gar nicht mehr so überfüllt, so dass ich alle Burger mal in Ruhe durchfuttern konnte, die wirklich lecker und zudem alle 666% vegan sind, so dass man seinen Körper auch nicht zu einem Tierfriedhof machen muss.
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Und weiter geht es mit Mode gucken und Frontrow bi$ch- Fight, dekadent geht schließlich das Abendland unter. Zunächst ging es zur Marcel Ostertag Show, bei dem ich das letzte Mal anno 2013 und 2014 war (das Internet vergisst nichts =D) und wo der Chef immer als Model himself über den Catwalk schritt und das Publikum zu minutenlangen Standing Ovations trieb. Aber Nostalgie hat bekanntlich keine Zukunft und so gab es den Modeschöpfer diesmal leider nicht auf den Laufsteg zu bewundern, dafür aber vorab einen Werbefilm des Automobil-Sponsors, der gar nicht mehr aufhörte und man sich irgendwann fragte, ob es überhaupt noch eine Modenschau geben wird.
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Moden kommen und gehen. Wer nicht jede Saison aufs Neue den aktuellsten Fashion-Trends hinterherhecheln mag für den kommt wohl eher zeitlose Mode in Frage. Entgegen neusten Modetrends hat nun das Schwedisch/Deutsche Modelabel Marc O Polo eine 10-teilige Basics-„Capsule Collection“ auf den Markt gebracht, die für sich in Anspruch nimmt auch in der nächsten Saison noch tragbar zu sein. Die bei der gestrigen Launch-Party präsentierten Entwürfe ließen sich untereinander mit Sicherheit sehr gut kombinieren, trotzdem wirkten die Kreationen doch etwas neutral und zuweilen ziemlich konservativ. Aber das war ja vielleicht auch Sinn und Zweck der Übung, denn zeitlos erschien die Kollektion allemal und für den Besuch einer Jura-Vorlesung ist sie sicherlich bestens geeignet, aber seht einfach selbst http://vz21950.plusserver.de/de/10-pieces Die unschnelllebige Kollektion von Marc O Polo hat nur einen klitzekleinen Haken, denn sie hängt nur temporär für exakt 10 Tage (noch bis zum 10. März) an den Kleiderstangen in der Friedrichstraße 89... +++ Etwas länger, nämlich noch bis zum 28.05. ist in der Berlinischen Galerie das wirklich sehenswerte Werk von Boris Mikhailov zu besichtigen. Die Berlinische Galerie befindet sich zwar etwas abseits des Kunstgalerien-Strich in Berlin-Mitte und ist ohne Auto immer doof zu erreichen, aber dafür wird dem Besucher eine tolle Foto-Ausstellung geboten. Zwar gibt es auf den Bildern fast ausschließlich Motive über Armut, Obdachlose und Umweltzerstörung in der früheren Sowjetunion zu sehen, doch durch humorvoll-ironische Noten haben die Aufnahmen wenig mit konventioneller sozialdokumentarischer Fotografie zu tun. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass Boris Mikhailov eigentlich Ingenieur und nicht ausgebildeter Fotograf ist und sich lediglich als Autodidakt der Fotografie zuwandte, so dass er in der abgeschotteten UDSSR ohne äußere Einflüsse seinen eigenen Stil entwickeln konnte. Mikhailov gilt heute als der bedeutendste Fotograf der ehemaligen Sowjetunion und sein Werk beinhaltet sicherlich auch heute noch wichtige Positionen der Gegenwartsfotografie. Aber lange Rede kurzer Sinn – ein interessantes und aktuelles Interview des Fotografen gibt es hier zu lesen http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1685034/ Und da die Vernissage von Coop „gehosted“ wurde gab es auch nicht nur kurzweilige Kunst ;) zu sehen, sondern es wurde auch noch stilgerecht gefeiert. Mehr Infos zur Ausstellung gibt es hier http://www.berlinischegalerie.de/ausstellungen/aktuell/boris-mikhailov.html
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Wo einen die Geschichte immer verfolgt, ging es am Freitag ganz historisch zur Premiere von Mathilde, ein Historien-Liebes-Drama über den letzten Zaren Russlands. Auf den in Russland kontrovers und mit schlagenden Argumenten diskutierte Streifen war ich dann ziemlich gespannt, einerseits weil ich gerne umstrittene Filme gucke und anderseits natürlich, weil man schließlich die Vergangenheit kennen muss, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu verändern um mal den guten alten Helmut Kohl zu zitieren.
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