Medienboard Empfang +++ Lausbuben Party
fp | 12.02.2017   
Medienboard Empfang +++ Lausbuben Party
Besser wenig als gar nicht und so wurde gestern auch schon bei der Berlinale vorbeigeguckt. Seit circa 4 Tagen jagt ja eine Film-Sause die nächste, wo aber ganz redundant das gleiche passiert, überall die gleichen Nasen, der selbe Small-Talk und allerorten dudelt die gleiche, langweilige Charts-Mukke. Ein Tag auf dem Party-Parkett reichen da vollkommen aus, schließlich muss die Leber auch mal regeneriert werden und die guten Vorsätze von Silvester sind ja auch nicht so fern.



Medienboard Empfang +++ Lausbuben Party
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So ging es am Samstag ganz ohne hangover zum Medienboard-Empfang, wo sich immer das Who is Who des Deutschen Films blicken lässt, schließlich bekommen die Produzenten ihre Filme von den Filmförderern finanziert, die dann, wo sich der Kreis wieder schließt, die Rollen mit den Schauspielern besetzen, so dass sich alle mal blicken lassen müssen.

Ähnlich wie bei der Buchpreisbindung kann man das Geschäftsmodel mit der Filmförderung natürlich kontrovers diskutieren, zwischen kulturell wertvoll und kommerziell erfolgreich liegen ja meistens Welten, aber ähnlich wie die Filmmillionen oft unwiderruflich versickern, entschwand nach circa einer Stunde auch die ganze Schauspiel-Prominenz wieder zum nächsten Event.

Übrig blieben dann nur die ganzen Leute von den Schauspiel-Agenturen, PR-Menschen und natürlich die kuulen Blogger, die sich dann einen schönen Abend machten, denn dann wird der Medienboard immer ganz entspannt und gechillt.

Wuhu des Abends, dass auch der Cast&Crew von Toni Erdmann an mir vorbeigeschlendert war, der deutschen Oscar Hoffnung 2017, wo wir am 26.02. alle ganz feste die Daumen drücken müssen und der, neben Der Nachtmahr, natürlich auch einer meiner Lieblings-Streifen im letzten Jahr war.

Mehr Impressionen des Empfanges gibt es hier zu sehen und nach so viel Glam, Pomp und Prunk war es natürlich auch an der Zeit für etwas Trash, das Leben ist schließlich ein Yin und Yang, und so ging es noch weiter zur „Lausbuben“ Sause.

Bei den Lausbuben trifft man zum Glück immer recht wenige Menschen aus dem Film-Business, dafür viele Versicherungs-Makler, Rotlicht-Größen und ehemalige oder zukünftige „Dschungel“ Camper.

Über Film, oder ähnlich langweilige Berlinale-Themen quatscht dort niemand, dafür ist der Entertainment-Faktor hoch und es wird ganz ursprünglich gelacht, das Tanzbein geschwungen und zudem ist dort jeder Gast ein Movie-Star und darf ganz equalistisch auf dem Red Carpet posen, was doch mal eine unterstützenswerte humanistische Geste ist und Menschenrecht werden sollte...

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Kategorie: Film, Lifestyle

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Berlin und real Glam ist ja in den meisten Fällen ein Gegensatz wie Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass oder Fritz Kalkbrenner und ein guter Musikgeschmack, schließlich ist bekanntlich ugly und afteraua the new chic und nicht irgendwelche Charlottenburger Trash „Promis“. So war im Manon-Restaurant zunächst auch jut „oohh Gott“ angesagt und ich wäre bei dem ganzen Fame-Bitch gepose fast nach 5 Minuten wieder reingehauen, aber wie so oft im Leben kam es dann wieder komplett anders und es wurde noch ein super unterhaltsamer „Berlin ick Lieb dir“-Abend: Die Longdrinks wurden auf Tablet gereicht (so wie es sich gehört =D), überall tanzten mit einem Hauch von nichts bekleidete Gogo-Girls rum, so dass man sich wie in einer Table-Dance Bar fühlte und direkt episch wurde es, als es eine Modenschau mit Gala-Roben im Charlottengrad- beziehungsweise Turkish Wedding-Style zu gucken gab und eine alte MTV-Moderatorin ein paar Riffs vom ersten Kapitel aus Peter Burschs Gitarrenbuch klimperte.
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Wo Fernsehen immer die Schaffenskraft lähmt, ging es schließlich mal wieder ins Kino. Zunächst wurde beim Screening der Serie 4 Blocks vorbeigeschaut, einer Neukölln-Mafia Serie, die bei der Berlinale ziemlich gefeiert wurde und wo man die erste Staffel zwar bereits auf „Sky“ oder „Amazon“ streamen kann, aber sich auf großer Leinwand gönnen ist doch eh immer viel kühler.
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Nach dem exaltierten Modezirkus war es auch mal wieder an der Zeit für etwas Abwechslung und so wurde bei der Uraufführung von Becks letzter Sommer vorbei geschaut. Nach dem walk of Fame am roten Teppich ging es in dem Streifen dann nicht um Bier aus grünen Flasche, wie man bei dem Titel vielleicht vermuten könnte, sondern der neue Film von Frieder Wittich (u.a. „13 Semester“) dreht sich um die Liebe zur Musik, geplatzte Lebensträume, Selbstfindung, bedingungslose Freundschaft und böse Major Platten-Labels. Neben der sinnverwirrenden Themenvielfalt gibt es in der Literaturverfilmung auch noch einen Genre-Wechsel, wo die Tragikomödie plötzlich zu einem Road-Movie mutiert, was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist und arg konstruiert wirkt, trotzdem ist „Becks letzter Sommer“ mal ein
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Wo man redundant 24/7 raven kann in der Hauptstadt, gab es gestern statt Boiler Room lieber etwas Manga-Metal und so ging es statt zu Ellen Allien lieber zu Babymetal, Abwechslung ist ja schließlich das halbe Leben. Die drei minderjährigen Mädels aus Japan sind ja ein ziemlich krasses Internet-Phänomen und so war ich auf den Gig auch ziemlich gespannt, insbesondere was für Leute zu einem Babymetal Konzert gehen, weil ich ansonsten fast niemanden kenne der sowas hört und ich immer nur schräg angeguckt werde, wenn ich mich als Babymetal 4ever -Die-hard-Fan oute =D. Außerdem waren die Nipon-Girls einerseits bei Lady Gaga Vorband und haben aber auch bei zahlreichen Metal-Festivals gespielt – also jeweils vor komplett anderen Publikum.
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Letzten Mittwoch war ja nicht nur ein historischer Tag für "die Mannschaft", sondern auch die #MBFWB2018 aka Fashion Week warf bereits ihre Schatten voraus und so ging es schon mal etwas vorglühen: Zunächst wurde beim Opening des Offline-Stores des Parfüm-Online-Versandhändlers Flaconi reingeschnuppert und nach reichlich Schampus, gucken und geguckt werden und Bussi hier und Bussi da ging es schließlich noch weiter zur Bread&&Butter Preview Party.
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