Premiere Winnetou +++ Kollektions Launch „Das Deutschland Pack“
fp | 18.12.2016   
Premiere Winnetou, Kollektions Launch, „Das Deutschland Pack“, Wotan Wilke Möhring, Nik Xhelilaj, Milan Peschel, Iazua Larios, Sonja Gerhardt, Mario Adorf, Foto, wagg.de
Kindheit kennt kein Alter und so ging es am Mittwoch noch ganz infantil zur Uraufführung der neuen Winnetou-Verfilmung, die im guten alten Delphi Premiere feierte. Der „Dschungelcamp“ Sender RTL hat sich an die Neuverfilmung des Karl May-Klassikers herangewagt und auf das Ergebnis war ich ziemlich gespannt bzw. waren meine Erwartungen ziemlich gering und ich hoffte eigentlich nur, dass es nicht allzu trashig oder peinlich werden würde. Wie immer, kam dann wieder alles anders als gedacht und zumindest der erste Teil des Dreiteilers war gar nicht mal so schlecht.

Neben dem hochkarätigen Cast (u.a. Jürgen Vogel, Mario Adorf, Wotan Wilke Möhring) gibt es im neuen Winnetou nicht mehr so einen krassen Bodycount wie bei den Spaghetti Western früher, wo gefühlt jede Minute irgendjemand abgeknallt wird, die Apachen sahen auch authentischer aus und Old Shatterhand ist kein unfehlbarer Held mehr, sondern wirkte auf mich eher wie ein selbstloser Über-Gutmensch.



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Trotz der Neuerungen ist aber alles würdevoll inszeniert und es kam Null Langweile auf und Längen gab es auch kaum. Ich hatte die ganze Zeit eher ein krasses Kindheits-Déjà-vu und mein lange verdrängtes Winnetou-Trauma kam zurück, Pierre Brice, der Schatz im Silbersee, Henrystutzen, Sam Hawkens und, und, und.

Die Trilogie über den berühmten Apachen-Häuptling wird am 25.12., 27.12. und 29.12. bei RTL ausgestrahlt und wenn man sich nach dem X-Mas-Gelage nichts mehr zu sagen hat, sicherlich eine besinnliche Option.

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Nach soviel ReTarded Life musste am Donnerstag dann aber erst mal wieder klargekommen werden und es ging noch zu der Sause von den schnelllebigen Dandy-Jungx (vegan Food ist wohl wieder out ;)), die eine neue Mode-Kollektion entworfen haben, wo semi-provokant auf den Jacken und Shirts die Deutschlandfahne 180 Grad falsch herum aufgenäht ist.

Die Idee ist natürlich von circa 10.000 amerikanischen Punk-Bands geklaut, während aber in den überpatriotischen USA schon Mut dazu gehört, mit umgedrehten Stars and Stripes auf der Jacke herumzurennen, ist das im national-masochistischen Deutschland so albern, wie am 1. Mai in Kreuzberg gegen Nazis zu demonstrieren.

Eher kontrovers könnte man sehen, dass die tote Punk-Subkultur nun zum gefühlten 66.666 mal ausverkauft und hipsterisiert wird (Hipster Punks wir kriegen euch alle =D), aber wer sich darüber noch aufregt, sollte eh direkt Rente beantragen oder freiwillig zu nem „Broilers“ Konzert gehen.

Die avangardistischen Club-Kidz haben die Entwürfe jedenfalls jut abgefeiert, so dass es im Sisyphus und Co demnächst wohl immer wie bei der WM ausschauen wird, indirekt zumindest...

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Kategorie: Lifestyle, Film

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Wo jetzt immer schön die Sonne lacht und alle am See chillen und die letzten Reviews so lange her sind, ist es auch mal wieder an der Zeit für ein paar Vinyl Reviews. Der momentane Platten-Hype und der dumme RSD nerven zwar gerade, weil die Preise im Vergleich zu früher wirklich krass angestiegen sind und nen Zwani für Neuerscheinungen schon Standard geworden sind, so dass man gar nicht mehr lustig und unbeschwert wie früher diggen kann. Da kommt manchmal schon die Frage auf, ob man sich für die ganze Kohle nicht lieber ne Kiste Bier oder Rauschgift zulegt und man da nicht letztlich mehr von hat. Bei der Lollapalooza Prae-Party gab es aber zum Glück das neue Boys Noize Album vom Chef persönlich (danke Dude!), so dass einem amtlichen Bierbauch erstmal nichts im Wege steht. Das Teil heißt Presents Strictly Raw Volume 1 und kommt voll arty mit einem minimalistischen, unifarbenen und blutroten Cover daher. Von der Mukke gibt es recht zeitlosen Techno mit wenig Wiedererkennungseffekt, der weniger Hit- und „Ed Banger“ lastig wie noch das jute alte Oi, Oi, Oi Album kommt und streckenweise musste ich an die guten alten ZombieNation oder eine "Gigolo" Platte aus der Nuller-Zeit denken. So ist die Scheibe auch weniger zum zu Hause hören geeignet, da sie schon recht Club-Style ausgefallen und teilweise ist auch recht düsteres Endzeit-Geknüppel drauf, aber jede Musik hat ja bekanntlich seine Zeit und zur Primetime bei der Warehouse-Party kann man schon gudde Laune bekommen. +++ Wo ja letzte Woche das halbe World Wide Web auf Ten Walls einprügelt hat, sicherlich Homosexuelle mit Pädophilen auf eine Stufe zu stellen war unendlich dumm, aber die hyperventilierenden PC-Blockwarte allerorten nerven mit ihrer Unlogik unendlich mal mehr. Mit derselben Logik kann man nämlich gleich auch Gangster Rap oder Reggae verbieten und die ganzen Bessermenschen müssten eigentlich auch täglich vor der saudischen oder iranischen Botschaft demonstrieren. In diesen Ländern werden Schwule nämlich vom Staat im Wochenrhythmus gehängt, geköpft oder sonst wie massakriert (ich spare mir jetzt die Links, google dein bester Kumpel) und da hört man immer nada, niente, nix außer dröhnenden Schweigens. Diese Doppelmoral saugt so unendlich, zumal sich der der litauische Produzent auch entschuldigt hat. Auf jeden Fall war Walking with Elephants mein Open-Air Sommer-Hit 2014 und Ten Walls war einer der wenigen interessanten Acts auf dem ansonsten gähn-langweiligen Berlin Festival. Durch den Boykott bekommt man die Pladde wohl gerade recht günstig oder in 138 Teile zerbrochen und mich verwundert, dass sie bisher nicht auch noch indiziert wurde =D. Die Scheibe auf der nächsten Party aufgelegt sorgt mit Sicherheit für bomben Stimmung und zudem kann man bestimmt eine interessante Kontroverse über Meinungsfreiheit versus Political Correctness vom Zaun reißen, was ja bei dem ewigen Kokain-Talk auf den Raves auch mal ne nette Abwechslung sein kann und wie schon vor 200 Jahren Voltaire so treffend anmerkte: „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“ +++ Und Last not least noch eine Band, die wieder nur ich gut finde, eine Art best of Album von Babymetal kann man jetzt auch offiziell in Deutschland kaufen - als die-hard Fan konnte man das bisher nur für viele Yens direkt aus Japan tun. Babymetal ist eine ehemalige Casting-Band mit 3 minderjährigen Schulmädchen, die man aber nicht mit dem Dieter Bohlen Casting-Schrott hierzulande vergleichen kann und die zufällig ein neues Genre erfunden haben, den „Kawaii (japanisch liebenswert, süß, niedlich) Metal“, den ich aber eher als Manga-Metal bezeichnen würde, weil die Girls so surreal skurril wie aus einem japanischen Comic entsprungen wirken. In Japan sind die Mädels bereits Superstars und füllen riesige Stadien (aber keine Ahnung wie das mit den Handschuhen und Gitarre spielen geht =D), was vielleicht auch durch den crazy Lolita-Schulmädchen-Fetisch im Land der aufgehenden Sonne erklärbar ist, aber abgesehen davon ist einfach die Mukke goil und infantile Anime-Stimmen mit knallharten Metal zu crossovern ist einfach ganz großes Kino. Punkt! Ich kannte Babymetal bisher nur als youtube-Phänomen und von ihren kuulen Videos (guckst du hier, hier, hier, hier oder hier ) und auf der CD sind mehr oder weniger auch die selben Tracks drauf. Eine Vinyl Version gibt es meines Wissens nicht (buh!) und keine Ahnung wer heutzutage noch CDs kauft, kommt ja schon ziemlich 90er und ob Compact Discs bei der Generation Internet Sinn machen, bin ich wirklich überfragt, ich besitze jedenfalls nur noch nen CD-Laufwerk im Rechner. 100 Prozent Sinn macht aber der Gig am 27. August im Huxleys, da haben die Kawaii Metal Girls nämlich Schulferien und werden in der Hauptstadt wohl einen der ungewöhnlichsten und sicherlich sehenswertesten Konzerte 2015 spielen. Und wem das doch alles zu Hype und Mainstream mit Babymetal wird, mit PassCode steht schon die nächste Lolita-Combo aus Japan in den Startlöchern. Sooo, happy digging, Peace & Harmony…
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Nach der Dotcom-Blase in den 00-Jahren gründen sich in der Hauptstadt gerade wieder zahlreiche Internet StartUps und sogar glamouröse Partys werden wieder gefeiert. Zumindest dann wenn keine grauen Nerds oder geschäftstüchtige Betriebswirte hinter den Geschäftsideen stecken, sondern so renommierte Filmregisseure wie Roland Emmerich und Marco Kreuzpainter. Diese präsentierten gestern Abend ihr neues Film-Onlineportal flimmer.de und luden viele prominenter Gäste aus der Filmwelt zur großen Launch Party in die Kunztschule. Flimmer.de hat das Potenzial der Filmindustrie aus der Krise zu helfen, denn es könnte die Filmwerbung revolutionieren und der angeschlagenen Filmwirtschaft so zu neuen Umsätzen verhelfen. Geschäftsmodell des Onlineportal ist es die User für Werbung-Anschauen zu bezahlen, was bei flimmer.de konkret bezahltes Trailer-Kucken von Kinofilmen bedeutet. Für das Anschauen eines Trailers erhält der User circa 10 Cent Guthaben gutgeschrieben und nachdem der Nutzer dann circa 80 Kinovorschauen durchgesehen hat kann das angesammelte Geld zum Beispiel gegen eine Kinokarte eingetauscht werden. So wird der Filmfan ausführlich über alle aktuellen Kinoproduktionen informiert und bekommt ab und an sogar ein Kinogutschein geschenkt und die Filmwirtschaft erfreut sich gezielter WerbungProduktkommunikation.
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3-2-1-Ebay goes Offline: Gestern Abend weihte die Online-Handelsplattform Ebay seinen ersten nicht-virtuellen (Weihnachtsgeschenke-)Store in der Oranienburgerstraße ein. Das musste natürlich gebührend zelebriert werden und nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung mit Charity und so ;) sorgte dann die neuseeländische Singer Songwriterin Gin Wigmore mit einem tollen Gig für beste Stimmung im Präsente-Laden. Mit einer erfrischenden Mischung aus RocknRoll, Country und Singer Songwriting wirkte die Formation aus Down-Under dann auch wie das weibliche Pendant von den BossHoss. Und das ist jetzt überhaupt nicht negativ gemeint -
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Nach der lustigen „Call of Duty” Party vor zwei Jahren rief uns gestern Abend natürlich wieder die Pflicht zu den Waffen bei der Release Sause der neuen Version mal vorbeizuschauen. Diesmal tummelten sich hunderte Zocker-Nerds in einem düsteren Wasserwerk um die Veröffentlichung der langerwarteten „Call of Duty“ Fortsetzung: „Ghosts“ zu zelebrieren. Bei einem gefühlten Frauendefizit von nur 99,99 Prozent war natürlich Local Area Network „Party“ und virtueller Bodycount bis zum abwinken angesagt und Hobby-Shooter aus ganz Deutschland, ein paar Promis, darunter Noah Becker, Mateo (Culcha Candela), der international bekannte DJ “ATB” und die beiden YouTube Stars “PietSmiet” und “Albertoson”, sowie ein paar Pro-Gamer fühlten schließlich den Landsknecht in sich und massakrierten sich gegenseitig nach allen Regeln der Gore-Kunst, so dass es in den Monitoren ständig irgendwo etwas explodierte und natürlich das Blut schön spritzte.
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Am Freitag wurden im Kreuzberger Umspannwerk die Sieger der Evoque Style Awards gekürt. Der begehrte Preis konnte in den Kategorien Design, Fashion und Musik gewonnen werden und den glücklichen Gewinnern winkten Preise im 5stelligen € Bereich. Das ließen sich circa 900 Nachwuchs-Kreative natürlich nicht Zwei mal sagen und so wurden über 2.200 Kreationen eingereicht. Für die über 800 geladenen Gäste war wohl die Verleihung des Fashion Award am interessantesten anzuschauen, denn die 6 Finallisten mussten jeweils eine extra zu diesem Anlass entworfene Kollektion vorführen. Am Ende der Range Rover Evoque Style Awards gab es dann 3 glückliche Gewinner und wohl ein paar mehr traurige Verlierer, die es aber im Anschluss auf der feucht-fröhlichen Afterparty so exzessiv krachen ließen, dass der Veranstalter sich direkt genötigt sah noch Getränkenachschub in der nächsten Tanke zu besorgen…
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