Premiere Ostfriesisch für Anfänger +++ Opening Moxy Hotel
fp | 26.10.2016   
Premiere Ostfriesisch für Anfänger  +++ Opening Moxy Hotel
Das Alter ist bekanntlich unheilbar und so hat Dieter Hallervorden schon wieder einen neuen Kinofilm gedreht. Ostfriesisch für Anfänger nennt sich das gute Stück Zelluloid und ist ein Statement zur „Willkommenskultur“ respektive „Migrationskrise“ des Kult-Stars. In dem Streifen treffen Asylsuchende auf Ostfriesen, was natürlich für ordentlich Culture-Clash und Konflikten an der Waterkant sorgt. Zum Glück ist das polarisierende Thema recht gut umgesetzt, es wird nicht zu krass schwarz-weiss gemalt und die Komödie ist auch nicht zu klamaukig inszeniert und abgesehen von dem Integrationsthema ist „Ostfriesisch für Anfänger““ auch eine lustige Ostfriesen Dorfposse.



Premiere Ostfriesisch für Anfänger  +++ Opening Moxy Hotel
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Einzige Minuspunkte, die Komödie wirkte auf mich fast schon zu brav, vielleicht hätte hier mehr political incorrectness, wie bei „Türkisch für Anfänger“ etwa, dem ganzen noch besser getan. Gewöhnungsbedürftig ist auch die Omnipräsenz von Dieter Hallervorden, der den kompletten Cast mehr oder weniger zu stichwortgebenden Nebendarstellern degradiert, was aber nicht wirklich ein Minuspunkt ist, weil es wirklich berührt und Spaß macht, dem 81 jährigen zuzugucken. Zum Trailer flimmern geht es hier



und am 27.10.2016 startet die multikulti-Komödie durch und wem Otto zu außerfriesisch und „Türkisch für Anfänger“ zu prollig ist, dem sei hiermit „Ostfriesisch für Anfänger „ ans Herz gelegt...

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...und wo das Abendland wild zugrunde geht, ging es letzte Woche natürlich noch zum Opening des Moxy Hotels, das direkt am Ostbahnhof eröffnete. Eigentlich sind Hotel-Openings immer mega Spiesser-Events und so war ich wohl das erste mal in meinem Leben latent overdressed und nicht im „Berghain“-Style wie der ganze Rest der Baggage und es wurde mal eine selten gute Party auf dem Gesellschafts-Parquet der Hauptstadt.

So hab ich auch mal nicht die ganze Zeit rumgeknipst, aber mehr Impressionen mit den ganzen Hedonisten gibt es bei den Dandy-Jungx zu gucken...
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Kategorie: Lifestyle, Film

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Zum Auftakt der Fashion-Week präsentierte die Luxus-Taschen-Designerin Celia Czerlinski ihre neue Kollektion mit einer performanceartigen Rauminstallation: GNTM Mannequins auf Podesten stehend neben wie im Raum schwebende Taschen. Die (Frauen)-Handtaschen stachen durch popige Farben und elegantes Design ins Auge… +++ Anschließend ging es weiter zur Show von Lena Hoschek, die retro- und vintage-inspirierte Outfits im Style der 50er Jahre zeigte. So gab es zwar keine zukunftsweisenden Entwürfe der Österreichischen Rockabilly-Designerin zu sehen, dafür aber eine gekonnte Kombination aus Retro und dem Hier und Jetzt abseits des Fashion-Mainstreams. +++ Am Abend dann feierte das Stuttgarter Lifestyle-Modelabel Blutsgeschwister sein 10 Jähriges Bestehen. Zu dem Anlass spielte die Countryband The Hunters und es wurde reichlich Erdbeerbohle an die geladenen Gäste ausgegeben….
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Ab heute Abend ist ja offiziell wieder Berlinale-Zeit in der Hauptstadt und das internationale Filmfestival wird neben vielen schönen Filmen auch für unzählige Empfänge, Partys und ein hollywoodgerechtes Staraufgebot in Berlin sorgen. Zum Berlinale-Warm-Up ging es gestern erstmal zur mondänen „Moët & Chandon Grand Scores“ Party ins Kaufhaus Jandorf, wo es gleich Champus für alle gab, denn der Champagner floss bei „Moët & Chandon“ natürlich buchstäblich in Strömen. Vorort kam durch den cosmopolitischen Gäste-Mix auch gleich glamouröse Berlinale-Stimmung auf und da es bei den „Grand Scores“ ja um Filmmusik geht, intonierte der bekannte Filmkomponist Klaus Doldinger Titelmelodien der Film- und TV Geschichte wie etwa "Das Boot" (muss ich unbedingt auch mal wieder sehen =D) oder "Tatort".
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Zum inoffiziellen Auftakt der Modewoche lud die Bread And Butter gestern zum get-together in das Cafe am Neuen See. Im Gegensatz zu den Massenpartys der Vorjahre mit schalem im Bier im Plastikbecher für 4€ inklusive einer halben Stunde anstehen wurde die Party gesundgeschrumpft. Zwar wurde es auf Kosten der Liveacts etwas exklusiver, dafür konnte man aber entspannt am See chillen und zum Beispiel den Klängen von Panjabi MC lauschen oder mal mit dem Bürgermeister von Berlin anstoßen...
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Wer braucht schon stickige und langweilige Clubs wenn draußen die Sonne lacht und wenn es zudem überall Spätis gibt wo man Bier kaufen und noch viel besser auch davor rumlungern kann. So entstand bei Flux.fm und Wulle Bier (die sich auch um den entsprechenden Flüssigkeitshaushalt kümmerten - Prost!) die kreative Idee der Wulle Späti Tour wo vor den 3 kultigsten Spätis Berlins Schaufensterkonzerte stattfanden. Am Start waren dabei The Mokkers, Electro Casa Novo, I m Not A Band sowie der omnipräsente MC Fitti. Kuul bei den erst genannten, dass es nach wie vor junge Mädels gibt die auf Garage-Punk stehen und einfach mal Bock haben die Garage zu rocken und Pebbles-Mukke zu machen wie hier anschaulich unter Beweis gestellt wird
Premiere Ostfriesisch für Anfänger  +++ Opening Moxy Hotel
Nach einer kurzen künstlerischen Pause geht es endlich, wie ein Phönix aus der Asche =D, mit dem besten Blog des World Wide Web weiter und so wurde gestern bei der Premiere des Holocaust-Dramas Phönix nach dem rechten geschaut. Nachdem die Hautdarsteller Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Nina Kunzendorf sowie Regisseur Christian Petzold (u.a. Die innere Sicherheit) das Defilee am roten Teppich überstanden hatten, wurde im Kino International auch schon der Film freigegeben und auf der Kinoleinwand gab es dann zum Glück kein betretendes Betroffenheitskino a la „Schinders Liste“ anzuschauen, sondern ein subtiles und intelligentes Psychodrama, in dem es um die psychotraumatischen Folgen nach einigen Jahren Gefangenschaft in einem Konzentrationslager geht. So gibt es in „Phoenix“ zum Gllück auch keine Leichenberge, Erschießungen und SS-Schergen zu sehen, sondern es geht um die seelischen Wunden die so ein Krieg reißt, was aber nicht unbedingt minder harte Kost ist. Mit den sylistischen Mitteln des „Film noir“ und inspiriert von Hitchcock (Vertigo) zeichnet der Regisseur dabei ein bedrückend authentisches Nachkriegsdeutschland und erzählt von der unauflösbaren Spannung zwischen Verdrängung und Erinnerung sowie Sühne und Vergebung.
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