Angel Haze live +++ Romano live
fp | 11.09.2016   
Angel Haze live +++ Romano live
Wo das hier immer mehr zum tighten und derben Hip Hop Blog mutiert, ging es letzten Sonntag natürlich noch mal zur Brot&Butter zum Boiler Room. Der Boiler Room war ja das einzig brauchbare bei der Konsum-Opfer-Messe und abends waren die ganzen Stände dann zum Glück zu und überall wurde nur noch unoberflächlich Party gemacht.

Im Stasi Raum gab es dann mal nicht nur Bumbum, sondern es performante niemand geringes als Angel Haze, die auf mich mit ihren mashine-gun Rap irgendwie wie die weibliche Eminem wirkte und wo für einen Katholiken wie mich das N- und B-Wort eventuell ein bißchen zu oft kam, aber gehört halt dazu, wa? Die Welt gibt ja auch genügend Anlass für Wut, Hass und Disrespect.



Angel Haze live +++ Romano live
Angel Haze live +++ Romano live
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Am besten gefallen hatte mir glaub ich dieser Track



und nach dem juten Jam ging es am nächsten Abend gleich noch janz anachronistisch 2015 zum Romano ins FluxFm. Beim Pangea Festival war mir der Schlager-Rapper aus Köpenick ja irgendwie zu klamaukig, was aber auch daran liegen kann, dass ich diese Stadion-Rock Atmosphäre nicht mag.

Wie aber auch die Bosshoss korrekt sind, wenn sie einen kleinen Club-Gig spielen, so hatte mir auch der Romano diesmal viel besser als an der Ostsee gefallen. Zwar irgendwie nicht wirklich real, aber Tracks über die eigene Metal-Kutte



sind ja auch so show, dass sie wieder lustig sind...

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Kategorie: Musik

Angel Haze live +++ Romano live
Dieser Freitag ist ja der 8. Mai, der Tag an dem mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands der Zweite Weltkrieg in Europa beendet wurde, für einige ein Tag der Niederlage, für viele ein Tag der Befreiung und für die meisten ein Tag des Sieges. Die größte Last dieses wahnsinnigen Krieges trug damals sicherlich die Sowjetunion mit Millionen Toten und einem verwüsteten Land und ist dort heute der wichtigste öffentliche Feiertag “mit Tränen in den Augen”, wie es treffend in einem alten russischen Lied heißt und heute natürlich Identifikationssymbol des Landes. In diesem Sinne ist es sicherlich nicht uninteressant, aus welcher Perspektive junge russische Künstler das heutige Deutschland, den Kriegsgegner siebzig Jahre nach Kriegsende, betrachten. Aufschlussreiche Antworten kann man sicherlich in der Ausstellung Germany through the eyes of Russian artists finden, bei der Landschaftsportraits von zehn russischen Künstlern zu sehen sind, die bei einer Deutschlandreise in diesem Frühjahr entstanden sind. So steht die Ausstellung auch im Geiste eines „nie wieder Krieg“ und soll demonstrieren, dass die Kunst auch eine Brücke ist, die Motor für Toleranz, Vielfalt und Frieden sein kann. Hört sich vielleicht alles etwas eso- und hippiemäßig an, aber wenn man mal drüber nachdenkt, sind es doch die Werte auf die es wirklich ankommt im Leben und wie heißt es so schön „wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart", deswegen kommt da morgen alle mit Blumen im Haar vorbei und neben freien Eintritt und der Kunst gibt es auch noch free Cocktails für den Frieden und die Liebe zu schlürfen… Abbildung: Alexander Grishin
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Das Leben ist ja schon Tragödie genug und so ging es gestern Abend mit Mama in die gute alte Komödie am Kurfürstendamm. Uraufgeführt wurde Wir sind die Neuen und auf den Brettern die die Welt bedeuten gab es ein recht launiges Stück über den Clash der Generationen, die Abgründe des WG-Lebens und gruselige Spießer-Studenten zu gucken. Ein paar in die Jahre gekommene Alt-68er gründen eine Wohngemeinschaft und treffen auf die Generation-Lebenslauf gleich nebenan.

Angel Haze live +++ Romano live
Die guten alten Ramones sind ja nicht nur seit Ewigkeiten aufgelöst (seit anno 1996) sondern haben nach einem bewegten Leben bis auf Tommy Ramone auch physisch schon lange das zeitliche gesegnet und leben nun nur noch in den Herzen ihrer Fans und im einzigen Ramones Museum der Welt weiter. Auch dieses ist nicht mehr das jüngste und feierte am Samstag seinen fünften Geburtstag. Grund genug endlich mal im Museum der New Yorker Punk Rockstars in Mitte vorbeizuschauen, zumal die Exponate mal ein guter Kontrast zur ewig langweiligen Konzeptkunst rund um die Galeriemeile in der Auguststraße sind und an dem Abend auch noch die juten Kotzreizich glaub ich kotz gleich ohne Atomstrom aufspielten. Aber auch die urigen Ausstellungsstücke im Museum lassen sich sehen, werden doch zum Beispiel getragene Hosen, Sneakers und T-Shirts mit hoffentlich der original DNA von den Band Membern ausgestellt und auch kuul die ausgestellten alten Vinyl Scheiben, die man aber für gar nich so teuer hier bekommt, so dass man zuhause direkt sein eigenes Ramones Museum aufmachen könnte ;)
Angel Haze live +++ Romano live
Die Umsonstkultur macht ja nicht mehr nur vor der Musik-, Film und Medienindustrie halt, sondern auch immer mehr im Nachtleben der Hauptstadt. So gibt es täglich unzählige Empfänge, Award-Verleihungen und Kongresse, die zwar in der Regel ziemlich langweilig sind, dafür aber oft durch ein üppiges Buffet und gute Weine Punkten können. Wer noch 10 € zum Essengehen übrig und keine Lust auf debile Banken- oder Pharmaindustrie-Tagungen hat und dafür eher stylische und interessante Events oder Partys favorisiert, für den stehen täglich auch unzählige Premieren, Modenschauen, Vernissagen, Release oder Opening-Partys zur Auswahl. Eine Art Institution sind dabei die Sausen des Schuh-Online-Versand-Händlers Zalando geworden, der mittlerweile mindestens einmal im Jahr irgendwo groß auffährt. Vor circa 2 Jahren stand zum Beispiel die Release-Party des hauseigenen Fashion-Magazin auf dem Programm und ein halbes Jahr später wurde das Opening eines firmeneigenen Pop-Up Store zelebriert.
Angel Haze live +++ Romano live
Laut den Mayas steht uns nicht nur der Weltuntergang, sondern, wie alle bestimmt schon mitbekommen haben, auch der Geburtstag Jesus Christus a.k.a Weihnachten bevor. Da Weihnachten bekanntlich nicht nur das Fest der Besinnlichkeit und der großen und teuren Geschenke ist, sondern auch der Barmherzigkeit und der Nächstenliebe, haben die Modedesignerin Anna von Griesheim und die FotografinMirjam Knickriem einen Benefiz für die Welthungerhilfe initiiert und dafür diverse deutsche Celebrity-Frauen mit ethnischen Motiven auf der Haut in Szene gesetzt und abgelichtet. Dabei sind äußerst ästhetische schwarz-weiß Portraits entstanden, die über die Lumas-Galerie online erworben werden können. Wer vorher noch einen Blick auf die Arbeiten werfen möchte kann dies nicht-virtuell sogar noch bis zum 31ten Januar in der mondänen Galerie im Einstein tun.
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