Premiere Honig im Kopf
fp | 19.06.2016   
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Gestern war mal wieder Zeit für Liebe, Wahnsinn, Tod und es ging mit Mama ins gute alte Schlossparktheater zur Uraufführung von Honig im Kopf. Richtig gelesen, Till Schweigers Kino-Hit gibt es jetzt auch als Theaterstück und auf den Brettern die die Welt bedeuten gab es dann eine recht ambivalente Inszenierung des Alzheimer-Dramas zu bestaunen:

Super zu gefallen wusste der leichtfüßige Umgang mit dem ernsten Thema Demenz, wo die Mischung aus Komik und Drama schön ausbalanciert war, so dass einen das Lachen streckenweise im Hals steckenblieb. Ebenso die berührenden Schauspielleistungen von Achim Wolff und Nastassja Revvo, sowie die minimalistische Umsetzung der Boulevard-Inszenierung, das ganze Bühnenbild bestand aus einem Schrank und zwei Stühlen.



Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Zum fremdschämen waren gefühlt 50% der wirklich platten Gags, wofür das Stück aber wohl weniger kann, weil die alle vom Film übernommen wurden, naja, jedenfalls wurde wieder das Klischee schön bedient, dass es Humor bei den Dichtern und Henkern immer nur kurz vor einer Alkoholvergiftung gibt.

Was auch schade war, dass die Aufführung ziemlich nah am Film inszeniert ist, es also keine Neuinterpretation auf der Bühne zu sehen gab. Ich habe zwar bisher nur den Trailer des Kinofilms gesehen, ich weigere mich ja seit einigen Jahren Till Schweiger Filme zu gucken, aber dieser ist schon recht nah am Theaterstück. Daher kann ich natürlich auch nicht beurteilen, ob nun der Streifen oder die Bühnenfassung besser ist.

Wer nichts gegen kurzweilige Unterhaltung, keine Angst vor etwas Kitsch oder einem herzschmerz-bewegenden Thema hat, kein Hochkultur-Nazi ist, vielleicht seine Eltern oder Großeltern bespaßen muss oder auch nur mal über die Schlossallee in good old Steglitz flanieren will (mehr West-Berlin geht nicht ;)), denn ist „Honig im Kopf“ im Schlossparktheater sicherlich eine gute Option...

Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
hier gehts zur Fotogalerie


Kategorie: Lifestyle

Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Passend zum Todestag von Jesus Christus kreierten Berlins avantgardistische Modedesigner Ostereier für den guten Zweck – denn die Entwürfe können bei iHeartBerlin.de ersteigert werden und kommen Kindern in Not und Japan zugute. Im Achteinhalb Concept Store dabei waren unter anderem die Modeschöpfer von C.Neeon, Esther Perbandt und Von Bardonitz und nach der offiziellen Präsentation wurde dann auch noch ausgiebig gefeiert…
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Zwar ist die Modewoche seit fast 2 Wochen schon wieder Geschichte, trotzdem gibt es hier nun noch einen exklusiven Nachschlag. Am letzten Tag plus Eins der Fashion-Week wurden noch mal die Zähne zusammengebissen und auf allen vieren die Schau von der Make Up Artistin „Gita Kurdpoor“ (den einen oder anderen sicherlich Bekannt aus der Nacht und dem Leben) und der Londoner Designerin „Hede Meisehen“ im Nhow Hotel besucht, wo Visage-Stylings und Bling-Bling Modedesigns gekonnt auf dem Laufsteg kombiniert wurden. Im Anschluss gab es reichlich Applaus für die Künstler und plötzlich waren 6 Tage Modemarathon vorüber und das Sommerloch kehrte wieder in die Hauptstadt ein. Eine Handvoll entspannten Sommer gab es auch schon bei der Lena Hoschek Aftershowparty am Donnerstagabend, wo eine Art Rockabilly „Picknick“ unter freien Himmel angesagt war und die Gäste sich schön in Liegestühle fläzen konnten – inklusive natürlich Gegrilltes, Drinks und ein paar exklusiver Mückenstiche. Engagiertere Bilders des stylischen Abends gibt es übrigens auch hier anzuschauen.
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Wo das Touri-TrashWhitetrash aus der Schönhauser weggezogen ist war dann am Wochenende auch mal wieder Zeit für real RocknRoll im Kiez. Am Freitag ging es zunächst zur Sause von „Absolut“ Vodka, wo im Rahmen eines neuen Flaschen-Designs mal wieder halb Mitte abgefüllt wurde. Verschönert wurden die Vodka-Pullen von dem Künstler „Zhivago Duncan“, so dass man sich jetzt auch kunstgerecht betrinken kann und musikalisch untermalt wurde das Spektakel von „DJ Schowi“, dessen Pladden von einer Big-Band begleitet wurde, was gar nicht mal so unlustig rüberkam und ein wenig wie eine Karaoke Band wirkte – nur halt mit DJ. +++ Am Sonntag stand dann mal wieder echte
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Seit nun schon drei Jahren existiert der Hummel Flagshipstore in der Alten Schönhauser Strasse 33. Zeit also, dass Jubiläum feierlich mit einer kleinen Party zu begehen. Das aus dem Handball-Sport kommende Label aus Dänemark besticht vor allem mit 70ern und 80ern Bolzplatz Entwürfen die wohl gut in den allgemeinen Vintage-Trend passen. Anschließend ging es weiter zur Mio Restaurant Opening-Party, wo der Erste Gedanke war, dass sich nun das Maxim, Felix, Tube usw. warm anziehen dürfen, denn seit letztem Wochenende gibt es direkt am Alexanderplatz einen neuen Russen-Charlottenburg-Style Club. Der obligatorische Tisch mit der 5 Liter Vodka-Flasche im Sektkübel für 500$$$ kann nun also auch unter dem Fernsehturm vorbestellt werden. Zwar ist das Mio primer ein Restaurant, aber abends rotiert dort regelmäßig die Discokugel. Zumindest die Opening-Party fiel schon einmal bombastisch aus und war auf jeden Fall lustiger als die meisten langweiligüberkuulen Mitte-Szene Parties, denn es wurde nicht nur kulinarisch ziemlich dick aufgefahren, sondern auch wild gefeiert, so dass man gespannt sein kann, wie sich das Mio weiterentwickelt. Bei der Größe des Ladens und der zahlreichen Konkurrenz sicherlich kein leichtes Unterfangen, aber falls alle Stricke reißen, vielleicht will ja irgendwann auch mal das white trash expandieren ;)
Premiere Honig im Kopf, Jürgen Tarrach, Philipp Sonntag, Henry de Winter, Achim Wolff, Nastassja Revvo, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Senay Güler, foto, berlin, wagg.de
Am Wochenende wurde auch mal regeneriert und dafür ging es am Sonntag schön ausgeschlafen zur Theater-Premiere von „Ziemlich beste Freunde“ in die gute alte „Komödie am Kurfürstendamm“. In der Regel werden ja eher Theaterstücke verfilmt als das umgekehrt Filme auf den „Brettern die die Welt bedeuten“ aufgeführt werden und so war die Spannung über die Inszenierung des Kinohits aus Frankreich (in Deutschland über neun Millionen Zuschauer!) natürlich riesengroß. Regisseur Martin Woelffer hat sich in der Culture-Clash Komödie, in der es um die Freundschaft zwischen einem Sozialhilfeempfänger und einem reichen Querschnittsgelähmten geht, eng an die Film-Vorlage gehalten, worin sowohl Stärke als auch Schwäche der Bühnen-Adaption liegt. Bei der Bühnenfassung gibt es wie bei der Film-Vorlage denselben Handlungsaufbau, die gleiche Musik und fast wortgleich identische Dialoge, so dass die Bühnenfassung wie ein live Remake wirkt. Die Theaterversion ist natürlich unterhaltsam und sehenswert, wird aber nur solange nicht redundant, wie man den Originalfilm nicht kennt.
follow us on instafame :)