Alle Farben Record Release Party +++ Premiere Vor der Morgenröte +++ Premiere Sky - Der Himmel in mir
fp | 03.06.2016   
Alle Farben Record Release Party, Frans Zimmer aka Alle Farben, Premiere Vor der Morgenröte, Maria Schrader, Josef Hader, Aenne Schwarz Premiere Sky - Der Himmel in mir, Diane Kruger Esther Perbandt, Alexander Scheer, Foto, Berlin, wagg.de
Mit Chips und Fernsehen auf der Couch chillen kann man wenn man tot ist und so ging es gestern Abend lieber noch zur Alle Farben Dampferfahrt Sause, auf dem Sonnendeck die Seele und Beine ausschütteln, den alten Landradden an Land den Mittelfinger zeigen und natürlich Mädchen-Techno hören. Anlass war der Release des neuen Albums "Music Is My Best Friend" von Frans Zimmer aka „Alle Farben“, das ich mir zum „reviewen“ auch gleich mal mitgenommenausgeliehen habe.



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Die Platte kommt natürlich sehr poppig, catchy und irgendwie verträumt, aber alles mit einer extra xxl Portion Bassdrum unterlegt, so dass meine Nachbarn wie immer jute Musi hören, ob sie wollen oder nicht =D. Mein Ohrwurm ist der creepy Sommer-, Sonne- und Strand-Hit „Please Tell Rosie (feat. YOUNOTUS)“



wo btw auch der Video-Clip unendlich kuul und stylish ist, aber sehr wahrscheinlich wird der Track diesen Sommer leider totgespielt werden. Jedenfalls macht das ganze Album super gudde Laune und zurück zur Release Party, da stellte sich der Chef respektive der Star-DJ der YOLO-Generation später noch selber hinter die Turnies und spielte ein jutes minimal my ass-Set, mit natürlich viel Melodie und reichlich Hands-up wenn der Bass reinknallte, so wie es sein muss und wir es lieben. Sommer here we go...

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Weniger Hands-up gab es dann am Montag, wo ich mit meiner Mama Vor der Morgenröte respektive zum Sonnenuntergang im Kino war. Auf den Streifen war ich ziemlich gespannt, weil es um den österreichischen Star-Autor Stefan Zweig ging und ich als Jugendlicher mehr oder weniger sein ganzes Werk durchgelesen hatte, weil ich immer permanent mit Fernsehverbot bestraft wurde (danke Mama) und mehr oder weniger alles des österreichischen Autors bei uns im Bücherregal stand. „Ungeduld des Herzens“, „Schachnovelle“, „Marie Antoinette“ et cetera, unvergessen und tolle Romane, immer latent trivial und kitschig, aber auch immer interessant und mit schön viel Herzschmerz und Melancholie geschrieben.

„Vor der Morgenröte“ ist aber keine Roman-Verfilmung von Stefan Zweig, sondern es geht autobiographisch um die letzten Lebensjahre des Autors im brasilianischen Exil und seinen Suizid anno 1942.

Obwohl sich das Elfenbeinturm-Feuilleton gerade gar nicht mehr einbekommt, hat mich Maria Schraders Film ziemlich enttäuscht. Stefan Zweig wird für den Zuschauer völlig unnahbar und distanziert dargestellt, niemand, der nicht seine Autobiographie „Die Welt von Gestern“ gelesen hat, kann in dem Film den Seelenschmerz und die Beweggründe seines Selbstmordes nachvollziehen und bis auf 2 gute Szenen ist der Streifen auch völlig ohne jegliche Spannung, Dramatik oder hat irgendwas berührendes und das hat alles nichts damit zu tun, dass ich eine unerträgliche Gefühlskino-Dramaqueen bin, es ist einfach so.

Aber überzeugt euch einfach selbst, Kinostart ist am 02.06.2016, zum Trailer flimmern geht es hier



ich würde aber, wie gesagt, eher empfehlen, lieber mal ein Buch vom guten alten Dr. Zweig zu lesen, denn bekanntlich gilt: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;)

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Letzte Woche lief auch noch das Selbstfindungs-Roadmovie Sky - Der Himmel in mir (Kinostart: 09. Juni 2016) im Lichtspielhaus, der von den Abgründen zwischenmenschlicher Beziehungen erzählt und wo die anschließende Love-Story zwar etwas unglaubwürdig rüberkam, der aber durch seine atmosphärische, minimalistische und bildgewaltige Inszenierung zu gefallen wusste.

In der Hauptrolle gibt es Diane Kruger zu bewundern, die nach ihrer Model Karriere eine krass seriöse Schauspielerin geworden ist, was ja sonst nur im Film vorkommt =D und "The Walking Dead" - Serien Junkies werden werden bei dem Streifen auch ein Déjà-vu haben, versprochen...



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Kategorie: Musik, Film

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Christoph Maria Herbst besuchte samt Cast- und Crewmitgliedern im Rahmen einer Kinotour unsere Hauptstadt, um den neuen „Stromberg“ Film zu promoten und sich bei seinen Fans zu bedanken. Nach fünf gelungenen TV-Staffeln geht die Ära des kultigen Abteilungsleiters bei der Capitol-Versicherung siegreich zu Ende. Verabschiedet wird sich mit einem sehr humorvollen Kinofilm, der die „Stromberg“ Charaktere noch einmal vor eine ganz besondere Herausforderung stellt. Auf einem Betriebsausflug zeigt Cheffe Bernd Stromberg wieder einmal, wie man sich durch viel Sarkasmus, Egozentrik und Spitzzüngigkeit am schnellsten Feinde unter seinen Kollegen schaffen kann. Doch so sehr Stromberg auch verhasst ist - letzten Endes stellt sich heraus, dass die vielen Jahre der Zusammenarbeit das Team der Capitol Schadensregulierung eng zusammen geschweißt hat. Es hat sogar den Anschein, dass auch der selbstverliebte Chef einen Funken für seine Mitarbeiter übrig hat – wenn auch die Umstände, die der Ausflug mit sich brachte, dazu gezwungener Maßen beitrugen… Mehr wird nicht verraten. Es lohnt sich auf jeden Fall den Film zu besuchen. Auch für nicht eingefleischte „Stromberg“ Fans ist er ein Schmankerl für die Lachmuskeln. Besonders interessant ist die Art und Weise, wie es der „Stromberg“ Film auf die Leinwände geschafft hat. Hier saßen nämlich vor allem die Fans am langen Helbel. Die neuartige Finanzierungsmethode „Crowdfunding“ diente als große Investitionsgrundlage. Das Comedy-Portal MySpass rief über sein Netzwerk die „Stromberg“ Fans dazu auf, das Kinoprojekt zu unterstützen. Dadurch kam eine beachtliche Summe von 1 Mio. Euro innerhalb einer Woche zusammen! Als Dankeschön und gelungene Abschiedspromo gingen die Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst, Bjarne I. Mädel, Diana Staehly und Milena Dreißig, sowie Produzent Ralf Husmann und Regisseur Arne Feldhusen auf große Deuschland Kinotour und standen mit Witz und Charme für Fragen zur Verfügung. Für alle, die noch unentschlossen sind, hier gibt’s den Trailer zum Film:



„Wer das verpasst ist selber schuld“ :-)
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Am Tag Null der Fashion Week ging es noch nicht um die Trends und Styles von Morgen, sondern es wurde ganz tiefgründig das Tanzbein geschwungen. Der Focus des Abends lag bei Qualitäts-Musik und nicht bei boring sehen- und gesehen werden Flashmobpartys und so wurde zuerst bei der Sause von Puma vorbeigeguckt, wo ich gleich ein Déjà-vu hatte, weil da A$AP Twelvyy vom A$AP Mob innerhalb von 48 Stunden zum zweiten mal in der Hauptstadt spielten. Man sieht sich immer zweimal im Leben Dudes =D
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Letzte Woche wurde im mondänen Quartier 206 der Launch des Premium Kopfhörers Molami gefeiert. Das schwedische luxus Brand stellt nicht nur 08-15 Kopfhörer her, sondern verbindet Fashion-Elemente mit der Kopfhörer-Elektronik und so werden zum Beispiel unschöne Kabel mit trendigen Stoffen bezogen oder man lässt die gesamten Headphones gleich wie ein sommerliches Haarband erscheinen. Erwerben kann man die stylischen Kopfhörer im Cabinet206 in der Friedrichstrasse oder unter http://www.molami.com Nachdem dann alle gegen 21:00 aus dem Quartier 206 rauskomplimentiert wurden ging es weiter ins Flamingo zum 2 jährigen Geburtstag des Sugarhigh-E-Mail-Magazin. Das Berliner Start-Up Unternehmen welches gerade Venture Kapital in sechs stelliger Höhe eingestrichen hat berichtet täglich hier http://www.sugarhigh.de über die Lifestyle-Themen Kunst, Musik, Mode, Design, Essen und Shopping. Am nächsten Tag öffnete der weltweit erste Akkesoir Store seine Pforten in der Linienstraße 215. Gegründet wurde das Schmucklabel von der holländischen Modedesignerin Akke Visschers im Jahr 2006 und neben Schmuck werden auch schicke Frauenhandtaschen gefertigt. Hohe Aufmerksamkeit in der internationalen Modeszene erlangte die holländische Designerin durch ihre außergewöhnlichen Entwürfe und ihr Spiel mit Silhouetten, so dass sie 2010 sogar den New Faces Award in der Kategorie „Best Accessory Designer“ gewinnen konnte. Jedes Teil ihrer Schmuckkollektionen ist ein Unikat mit einer Historie, bestehend aus Strasssteinen, Münzen und Knöpfen, die sie von Märkten und Auktionen aus der ganzen Welt zusammenträgt. Mehr Infos zu dem Label Akkesoir gibt es unter http://www.akkesoir.com zu finden. Am Samstag dann lag ein Hauch von Afrika über Berlin, denn in der Arena tagte Berlins erste Kuduro Session. Kuduro ist die neue Musik und Subkultur aus Angola die aus einem Mix zwischen Sungura, Afro-zouk, Samba und Ragga Sounds inspiriert wurde und derzeit weltweit die Clubs erobert. Zur musikalischen Premiere sangen die angolanischen Künstler Big Nelo, Dj Znobia , Wretch 32 zu schnellen Vierviertel-Beats und dass begeisterte Publikum tanzte den zittrigen Kuduro danza...
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Die ganze Woche über war ja tote Hose in der Hauptstadt und gestern waren dann endlich mal wieder 5 Events gleichzeitig. Einer der eher lustigeren Partys am Donnerstag war mit Sicherheit das Opening des Urban Art Museum Generation13 in der Großen Hamburger Straße. Dort in der Galerienmeile hat nicht nur eine Galerie neu eröffnet, sondern das Scheunenviertel hat ein komplettes Museum dazubekommen. Sympathischerweise gibt es im Urban Art Museum keine abstrakte Konzeptkunst wie sonst überall in Mitte anzuschauen, denn der Fundus besteht aus urbanen Kulturgütern wie Sneakers, Skateboards oder Action-Spielfiguren aus den letzten 40 Jahren. Besucher die vor der Wende in einem Nato-Staat aufgewachsen sind werden mit 100 prozentiger Sicherheit das eine oder andere „Aha“-Erlebnis haben und sich sentimental in die späte Kindheit zurückgebeamt fühlen und wenn sie vor hunderten „Planet der Affen“ oder „Kiss“ Action-Spielfiguren stehen, zudem aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. An den ganzen kuulen Exponaten merkt man schnell, dass Sammler einfach die glücklicheren Menschen sein müssen und um mal Erich Kästner zu zitieren „…nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch…". In dem Sinne muss des Spielzeug-Sammlers Glück für alle 9 bis 13 jährige die Hölle auf Erden sein, denn im scheinbaren Kinderparadies ist natürlich spielen und das Anfassen der sicherlich nicht billigen Ausstellungsstücke strengstens verboten.
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Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten kracht es immer ordentlich im Berliner Problembezirk Neukölln, denn der Travestiekünstler Ades Zabel haut mit seiner Theaterfreakshow Wenn Ediths Glocken läuten Vol. 8 immer ordentlich auf die Pauke. In der schotenreichen Komödie dreht sich alles rund um das Weihnachtsfest und natürlich um Edith Schröder alias Ades Zabel. Diese hat nämlich zum Wiegenfest ihre Kiezfreundinnen zu sich nach Hause geladen und da liegt es selbstverständlich auf der Hand, dass einiges drunter und drüber geht und so die Lachmuskeln der Zuschauer auf das äußerste strapaziert werden: weihnachtliche Depressionen machen sich etwa breit, uneheliche Töchter stehen plötzlich vor der Tür und zu guter Letzt verkohlt auch noch der Truthahn im Ofen. Doch die Neuköllner-Kiez-Freundinnen halten eisern zusammen und umschiffen alle Klippen mit schrillen Kostümen, schrägen Gesangseinlagen und natürlich viel gudder Laune, wie man auch mit Sicherheit an den bunten Fotos erkennen kann. In der wirklich gelungenen Bescherung ist Ades Zabel , Biggy van Blond und Bob Schneider in den Hauptrollen zu sehen, aber leider erst wieder in circa 12 Monaten – dann nämlich zu Weihnachten 2012... +++ Im Anschluss ging es noch mit der "schwarzen Szene" weiterfeiern und zu knallharten Electrobeats abtanzen, denn Solitary Experiments, The Klinik, Combichrist, Hocico und die Headlinern Front242 wavedenrockten im Rahmen des Christmas Ball Festivals das Haus. Im Ganzen ein toller Abend mit gut ausgewählten Künstlern, außer dass es der Weihnachtsmann wohl etwas zu gut mit der Lautstärke meinte. ..
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