Dandy Diner Opening Party +++ Premiere Mann im Spagat ++ Premiere Der Nachtmahr
fp | 17.04.2016   
Dandy Diner Opening Party +++ Premiere Mann im Spagat ++ Premiere Der Nachtmahr
Essen macht Spaß, viel essen noch viel mehr und so wurde diese Woche mal eine Gastro-Week eingelegt. Nachdem am Dienstag beim Umami hinter die Töpfe geguckt wurde, ging es gestern zum Opening des Burgerladen von den Fäshion-Blogger Jungz von Dandy Diary, wo es bei Gesichtsbuch circa 10000 Zusagen gab, so dass das Dandy Diner jetzt wohl der viralste Burgerladen Deutschlands sein dürfte.

Aber Flashmob-Klaustrophobie-Partys sind eh immer am lustigsten und ganz am Anfang und zum Schluss war es auch gar nicht mehr so überfüllt, so dass ich alle Burger mal in Ruhe durchfuttern konnte, die wirklich lecker und zudem alle 666% vegan sind, so dass man seinen Körper auch nicht zu einem Tierfriedhof machen muss.



Dandy Diner Opening Party +++ Premiere Mann im Spagat ++ Premiere Der Nachtmahr
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Top, und wenn man mal am Hipsta-Hörmi chillt, sicher nicht nur die kulinarische Option, sondern wohl auch die mit der sexiest Fashion-Week-Style-Bedienung hinter der Pommes Friteuse. Schließlich ißt das Auge ja auch immer mit.

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Die Seele lebt nicht nur von fleischlosen Burgern allein und so ging es am Mittwoch noch ganz kulturell zu "Mann im Spagat", der im Kino International groß Premiere feierte. Der Trailer sah recht vielversprechend und interessant aus, zudem dort auch viele Szene-Nasen aus dem Berliner Kultur- und Nachtleben mitwirkten, der Streifen hatte dann auch seine Momente, mir war er nur latent zu arty, gewollt auf DIY getrimmt und die permanenten esoterisch angehauchten Kalendersprüche nervten irgendwann.

Die Publikums-Meinung war aber extrem schwarz-weiß polarisiert, von l a n g w e i l i g bis frenetischer Begeisterung ("Film des Jahres") war alles dabei, was ja auch gut ist und entweder wird man "Mann im Spagat" lieben oder hassen. Irgendwas dazwischen braucht eh kein Mensch. Einen juten Eindruck jibt es hier



und richtig sehenswert war hingegen Der Nachtmahr den ich am Freitag geguckt hatte. Kurios, dass bis auf den Regisseur der gesamte Cast die eigene Premiere geschwänzt hatte, dafür gab es aber ein super Techno-Horror-Psycho-Movie auf die Mütze, das sich gewaschen hatte und das Potenzial hat, nach "Berlin Calling", zum neuen Berlin Kult-Film zu avanzieren.

Inhaltlich geht es um eine Raverin, die nach zu viel Rauschgift immer ein ET-artiges Monster in ihrer Wohnung rumlaufen sieht, woraufhin ihre Eltern und Freunde natürlich glauben, sie ist voll psycho und hat ein Rad ab. Das ist ganz minimalistisch eigentlich die gesamte Story, und zunächst denkt man als Zuschauer dann auch, oh Gott, bitte jetzt nicht wieder einen pädagogisch wertvollen "nehme keine bösen Drogen"-Streifen, doch dann nimmt der Film ein paar richtig überraschende Wendungen, dass man aus dem Staunen und verwundert Gucken gar nicht mehr herauskommt, aber ich will hier natürlich nicht zu viel spoilern.

Nur noch so viel, der Cast konnte auch direkt überzeugen und die Hauptdarstellerin (Carolyn Genzkow) spielt sogar filmpreisverdächtig gut und mit u.a. "Boys Noize" oder "Atari Teenage Riot" gibt es außerdem einen mehr als geschmackvollen Soundtrack. Zum Trailer flimmern geht es hier



und ein Kinostart steht komischerweise auch noch nicht fest. Das verplantsein passt aber irgendwie auch zu diesem Streifen..

Dandy Diner Opening Party +++ Premiere Mann im Spagat ++ Premiere Der Nachtmahr
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Kategorie: Lifestyle, Film

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Nach den Absolventen Shows von Esmod und dem Lette-Verein beginnt jetzt auch für die Studenten von Best-Sabel der Ernst des Lebens und Berlin besitzt wieder ein paar ausgebildete Modedesigner mehr. Wie bei Modeschulen-Modenschauen üblich, gab es wieder ein breites Spektrum an unterschiedlichen Styles zu sehen, von Streetware bis Haute Couture war neben den Eltern in der Front Row alles dabei. +++ Die Sozialkomödie Mein Stück vom Kuchen ist eine französische Mischung aus Pretty Woman und Wall Street geworden, worin das aufeinander treffen eines millionenschweren Finanzhais mit einer Putzfrau erzählt wird. Mit viel Komik wird in dem Film gezeigt, wie dabei zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinanderprallen, wobei Mein Stück vom Kuchen glücklicherweise nicht zu einer kitschigen Liebesschnulze a la Hollywood-Vorlage Pretty Woman verflacht. Im Gegenteil, es gibt in dem Streifen teilweise massive Systemkritik zu sehen, wobei auch mit drastischer Polemik nicht gespart und eine Art moderner Klassenkampf gezeichnet wird, wo der Raubtierkapitalismus zwar etwas plakativ, aber sicherlich nicht zu Unrecht in der Kritik steht: Man taucht auf der einen Seite in die Welt gieriger und skrupelloser Börsenmakler ein, die per Mausklick Millionen verschieben und dabei auch mal eben 10000 Existenzen vernichten und auf der anderen Seite lernt man die Opfer der Casino-Wirtschaft kennen, die jeden Cent Drei mal umdrehen müssen und kaum ein halbwegs würdevolles Leben führen können. Dabei spart der französische Erfolgsregisseur Cédric Klapisch (Mein Stück vom Kuchen startete im März auf Platz eins der französischen Kinocharts) wenig mit gängigen Klischees vom bösen Kapitalisten (egoistisch, einsam) und der guten Putzfrau (arm aber glücklich), so dass der Film oft etwas überambitioniert und berechenbar wirkt, was jedoch von den hervorragenden Schauspielleistungen der beiden Hauptdarsteller Karin Viard und Gilles Lellouche kompensiert wird. Kinostart: 15.09.2011
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Kurz vor dem Jesus Christus Wiegenfest raven die einen im Suicide Circus, die andern glotzen Circus Halligalli im TV und wieder andere besinnen sich auf ihre infantilen Wurzeln und schauen mal beim Roncalli Weihnachtscircus im Tempodrom vorbei. Dort war natürlich, so wie Weihnachten sein muss, heile Familienwelt angesagt und neben toller Akrobatik, Clownerie und Tierdressur mit Ponys und Hühnern übte der Zirkus natürlich eine magische Anziehungskraft auf die ganzen Kids im Publikum aus, die frenetisch die Clowns anfeuerten oder gebannt den atemberaubenden Kunststücken der Artisten zusahen. Gefallen beim Roncalli Weihnachtscircus hatte mir besonders, dass keine Wildtiere in der Manege auftraten, was ja in vielen Ländern zum Glück auch verboten ist, es aber trotzdem ein ganz klassisches Show-Programm wie zu Ur-Großmutters Zeiten gab.
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Irgendwo im tiefsten old West-Berlin ist ja gerade die langweilige IFA und in diesem Rahmen gibt es immer ein paar lustige Side-Events, die gar nicht mal so schnarchig sind. So auch letzten Freitag, als der britische Gitarrenverstärker-Hersteller Marshall zu seiner Party in die legendären Hansa Tonstudios lud und mal eben die Schweinerocker von Eagles of Death Metal vor vielleicht 200-300 geladenen Gästen auftreten ließ. Im Zeitalter von Minimal, Minimal und Minimal ist es für die meisten ja ziemlich überholt, 4 Musiker 2 Stunden lang beim rumhüpfen auf der Bühne zuzuschauen und gefühlte 20 mal den gleichen Song zu hören, aber Gigs im kleinen Kreis ohne Bühnengraben, 666666 Roadies und 5 Stunden Soundchecking können trotzdem ab und zu richtig Spaß machen. So wie bei Eagles of Death Metal die richtig Gas gaben und ich mußte jut nostalgisch an die guten alten Backyard Babies und Gluecifer denken.
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Während der Mode-Woche ist ja lediglich eine Show/Party pro Tag l a n g w e i l i g und wer auch nur minimal was auf sich hält gerät in den 5 Tagen richtig in Feierstress und klappert stoisch Termin auf Termin ab und so lag es natürlich in der Natur der Sache das es nach der Show vom Harald noch schwups rüber zur Schau von Kauffeld & Jahn Couture ging. Da wenigstens einer der beiden Betreiber des Newcomer-Labels zudem noch an meiner alten Alma Mater studiert hat, stand ein Besuch der Modenschau natürlich ganz weit oben auf meinem Fashion-Week Programm, denn so viel Solidarität muss schließlich sein. Auf dem Catwalk zeigten die 2 Designer dann ein recht breitgefächertes Sammelsurium an Farben, Materialien und Kleidungsstücken, die zwar nicht gerade für die Geradlinigkeit oder Konsequenz der neuen Kollektion sprachen, dafür aber die Vielseitigkeit des Labels widerspiegelten.
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Vergessen ist Silber und erinnern ist Gold und so fiel mir just wieder ein, dass noch ein paar Impressionen aus dem lustigen Nachtleben auf meiner SD-Karte schlummern, aber das Internet vergisst schließlich nichts: Back in the days, letzten September, ging es zur Debüt-Show des neuen Fetish-Labels Nakt in die Griesmühle, wo der Name auch gleich Programm wurde (nomen est omen =D) und es...
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