Boiler Room untaggable +++ Premiere Sex & Crime +++ Premiere My Mothers Wound
fp | 07.04.2016   
Boiler Room untaggable +++ Premiere Sex & Crime +++ Premiere My Mothers Wound
Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee geht nicht immer über alles und so wurde gestern noch bei der live-Stream Party von den Boiler-Room Jungx vorbeigeschaut. Diesmal wurde ganz amtlich ein Autohaus am Kudam beschallt und mit u.a. Âme, Nicole Moudaber, Digitalism und Breakbot war das Line-up so mega, dass non-stop Hands-up, Euphorie und ausrasten total angesagt war, bis die Staatsmacht gegen 1:00 Uhr den Stecker zog und alles auflöste - Buuhh! Selten hab ich von der Mukke einen fetteren Boiler Room und von der Stimmung eine bessere Sponsored Party erlebt.




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Daumen hoch, Respekt und zum Couch-partymachen einfach auf das untere Video kliggen und wer mich dabei findet, darf mich auch behalten =D



Letzten Samstag feierte zudem die Trash-Komödie Sex & Crime Premiere, in der es aber weniger um Sex geht, wie der Titel suggeriert, sondern das Ganze ist eher ein Jeder will Jeden Umbringen-Verwirrspiel.

Der Streifen wurde dann recht ambivalent, auf der einen Seite gab es lustige Momente und sehenswerte Szenen, auf der anderen aber auch unerträgliche Längen, sehr unterschiedliche Schauspielleistungen, die einen regelrecht ins Auge sprangen und für splatter/trash-Genre ist "Sex & Crime " außerdem viel zu brav inszeniert. Einen Eindruck jibt es hier



und vor langer langer Zeit, die Vergangenheit holt einen schließlich immer ein, feierte auch der türkische Arthaus Streifen "My Mothers Wound" Uraufführung. Im Zoo Palast wurde für die türkischen Stars und Honorablen ein gefühlt 100 Meter langer Teppich ausgerollt und als dann die Schauspielerin Meryem Uzerli die Szenerie betrat, kannte die turkish press kein Halten mehr und stürmte kurzerhand den Red Carpet, was schon sehr skurril wirkte, gerade bei einem Arthaus Film.

Nach so viel oscarreifen glam gab es dann sogar ein mega interessantes und zugleich packendes Drama zu gucken, dass einen von der ersten bis zur letzten Sekunde in Bann zog und von den Auswirkungen und seelischen Wunden des Krieges erzählt. Zum Trailer flimmern geht es hier



und ohne jetzt zu viel zu spoilern, "My Mothers Wound" ist ein berührendes Drama geworden, wo es sich direkt lohnt, auch mal eine Kinokarte zu lösen...

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Kategorie: Musik, Film

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Mode gucken und Party machen war ja gestern und ab nächster Woche geht es dann wieder lustig weiter mit Filme gucken und Party machen in der besten Hauptstadt der Welt, genauso wie auf jedes Ende bekanntlich auch wieder ein Anfang folgt. Am Dienstagabend war dann sogar schon mal ein Hauch Berlinale zu verspüren, als Hollywood Star Idris Elba den neuen Jaguar XE im Berliner Umspannwerk präsentierte und die geladenen Gäste am unerreichbaren Luxus der Nobelkarosse schnuppern durften. Der Stern aus dem Stechpalmenwald legte dann sogar selber Hand hinter den Decks an und DJte gar nicht mal so übel und machte, im Gegensatz zu den ganzen Promi-Gören-DJs mit jut Rave- und stylischer old skool Studio 54-Mukke, direkt eine gute Figur. Auf dem Dancefloor war natürlich Silikon-Alarm bis zum abwinken angesagt, wo der schnöde Mammon nicht weit entfernt war und den weiblichen Narzissmus stimulierte. Nach 2 kurzweiligen Stunden gucken und gekuckt werden und ein paar leckeren Longdrinks und erfrischenden Häppchen ging es schließlich ganz unstandesgemäß, aber sportiv mit dem Jaguar ööhh klapprigen Baumarkt-Bike wieder Heimwärts.
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Seit gestern ist die Friedrichstrasse in Berlin-Mitte um eine Shoppingadresse reicher geworden, denn in die Nummer 88-89 ist der 60igste Esprit Store in Berlin eingezogen. Auf 3 Etagen inklusive reichlich Kalifornischen Flair kann nun die aktuelle Esprit-Kollektion erworben werden, die natürlich gewohnt casual ausgefallen ist. Das musste natürlich feierlich zelebriert werden und so kamen die geladenen Gäste nicht nur in den Genuss von saisonalem Finger-Food und reichlich Sekt, sondern auch der Stil vor Talent-Gründer Oliver Koletzki spielte mit Fran u.a. den Sommerhit Hypnotized live.
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In der Prince Charles Bar gab es gestern mal keine innovativen Club-Tunes auf die Ohren, sondern solider Texas-RocknRoll von den Boss Hoss rockte das Haus am Moritzplatz. Anlass für den Stilbruch war die Launch-Party für die neue Zocker-Konsole Vita, so dass die gerade regenerierte Berlinale-Leber von den meisten geladenen Gästen berlinstyle schon am Dienstag wieder ruiniert war ;). Die Konsole von Sony gibt es ab heute weltweit zu kaufen und Clou der Vita ist ihr kompaktes Taschenformat und ihr Touchscreen-Display, so dass man wie früher beim Game Boy auch unterwegs zocken kann. Zudem kann man mit der Vita auch Filme anschauen, Mukke hören und im Internet surfen. Bis auf telefonieren also im Prinzip alles was ein Smartphone oder iPad auch kann. So wird es mit Sicherheit nicht uninteressant wer sich auf dem Markt letztendlich durchsetzt, zumal die Welt der Videospiele von Smartphones und Tablets gerade umgekrempelt wird… Mehr Fotos von der Boss Hoss Record Release Party letztes Jahr im Whitetrash gibt es übrigens noch hier anzuschauen http://www.wagg.de/blog.php?id=306&action=detail&action1=neu
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Am letzten Tag der Modewoche wird es immer etwas relaxter, der „Glam-Faktor“ der Besucher nimmt ab und die ganzen Berufspromis und Schmuckdesignerinnen hängen entweder alle beim Michalsky ab oder sind „Fashion-Weak“ und es geht bei der Fashion-Week wieder um das worum es bei der Modewoche eigentlich geht - um Mode. Murphys Fashion-Week Gesetz sagt ja zudem, dass die letzte schau immer die lustigste ist und so ging es trotz Kater kurz vor Toreschluss noch mal hin in den roten Wedding. Die Selbstüberwindung hatte sich dann auch direkt gelohnt, denn die Johny Dar FreakshowModenschau war wirklich super und sehr sehenswert. Es gab auf dem Laufsteg nämlich keine boring Alltagsmode, sondern abseits von zeitgeistigen "in"- und "out"-Klischees eine jute Mischung aus zeitlosen RocknRoll-Alien-Outfits und avantgardistischen Roben mit einem arty Touch Heroin-Glam.
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Elf Jahre nicht gesehen, zwölf Jahre nicht gesprochen. Und das aus hartem Kalkül: nie wieder gemeinsam! Nicht die beste Ausgangssituation, wenn man nun plötzlich wieder als Komiker-Duo die nostalgische Reunion auf der TV-Bühne feiern soll. Aber die Kohle lockt, die Privaten zahlen halt gut. Und spätestens wenn ein Ü70-Jähriger sagt: Man muss ja was für die alten Tage zurücklegen, wird klar: Hier ist doch irgendwas komisch! In der neu bearbeiteten Komödie „Sonny Boys“ von Neil Simon (deutsche Erstaufführung 1973) lässt Regisseur Thomas Schendel zwei alte Show-Hasen im Schlossparktheater zu Hochformen auflaufen. Komediegröße Dieter Hallervorden, selbst den Digital Natives wohl als „Didi“ ein geläufiger Name, steht gerade gut im Training: In seinem brandneuen Film „Sein letztes Rennen“ (hier geht’s zum Artikel) beweist er bereits Höchstleistung. Nun zeigt er auch auf der Bühne wieder sein fantastisches altes Gesicht: abgedrehten Mimik, ausschweifenden Gestik und seiner Leidenschaft zu höchst amüsanter Wortklauberei. Philip Sonntag hält eindrucksvoll dagegen: mit physischer Starrheit, altersgerechter Sturheit und dogmatischer Traditionsbehaftung. Und ganz im Zeitgeist aktueller TV-Shows (man schaue sich mal Bully mit seinen sich selbst spielenden Buddys an) zeigen die Schauspieler absolute Selbstironie: Didi und Phil heißen die Herren Ex-Komiker, die mit ihren gemeinsamen Auftritten 43 Jahre Ruhm und Geld einfuhren. Doch dann stieg Phil aus. Didi war sauer. Eben nicht mehr nur weil Phil auf der Bühne spukt wie ein Lama. Und Didi hat Durchhaltevermögen. Das nicht sonderlich innovativ aber zuverlässig überzeugend inszenierte Stück dreht sich um Beziehungsdynamiken und Freundschaft, Eitelkeiten und Stolz und irgendwie um Versöhnung. Nebenher wird mit Didis engagierten Neffen (von Tilmar Kuhn etwas zu theatralisch gespielt) die Generationenverantwortung für die Alternden und das schwierige Schauspielerbusiness eingeflochten. Und am Ende ist das Ganze auch eine Parodie auf die etlichen TV-Nostalgie-Shows, in denen in die Jahre gekommene Stars unnötigerweise wieder vor die Kamera gezerrt werden. Denn der einzigartige und einzige Sketch des Ex-Erfolgsduos hat sich abgenutzt. Die Komik ist verflogen. Übrigens auch im Stück selbst. Aber die Aneinanderreihung von albernen Kurzpointen und Slapstickeinalgen nimmt man nur zu gern in Kauf. Denn eingebettet ist das ganze in frappierend realistische und absolut geistreiche Beziehungsverhedderungen, Alltagskomik und Wortspiele. Das Premierenpublikum am 30. November 2013, ist bestens unterhalten. Wer bei einem Gag mal nicht lachen konnte, wird belustigt durch die Lacher in der nächsten Sitzreihe. Humor lässt definitiv Generationen unterscheiden. Und während die meisten im Theatersaal wohl brüsk bezeugen: So würde ich nie reagieren! Fürchten die anderen, alsbald so zu werden. Und die dritten amüsieren sich, den Opa in all seinen Facetten mal in kurzweiligen 90 Minuten pointiert zu sehen. Und das erhebendste ist: Hallervorden und Sonntag sind das agilste Beispiel dafür, dass es nicht so kommen muss! Kurzum, ein Ausflug in den Westen, ins malerische Schlossparktheater in Steglitz, beschert nicht nur Didi-Fans einen herzlich lachhaften Abend. Das Stück ist noch bis April 2014 zu sehen – mehr Infos gibt es hier
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