Premiere Kudamm 56 +++ Russian Party
fp | 09.03.2016   
Premiere Kudamm 56, Sonja Gerhardt, Trystan Puetter, Sabin Tambrea, Emilia Schuele, Andrea Sawatzki, Christian Berkel, Tim Oliver Schultz, Foto, Berlin, wagg.de
Ich gehe ja zum Fernsehen immer ganz old-School ins Kino, Leben aus zweiter Hand muss schließlich auch mal sein. Am Montag feierte in der Astor Filmlounge Kudamm 56 Uraufführung, ein ZDF Dreiteiler, in welchen der Zuschauer in das gute alte West-Berlin der 50 Jahre zurückgebeamt wird und wo es viel Drama und Herzschmerz um 3 pubertierende Schwestern geht. Thematisch steht zudem das damalige Rollenbild der Frau, das aufkommenen des RocknRoll und die zu dieser Zeit noch sehr junge Nazi-Vergangenheit im Fokus.

Die Serie besticht durch eine mega liebevolle Requisite und einen toll aufspielenden Cast (u.a. Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen, Emilia Schüle, Heino Ferch, Uwe Ochsenknecht) und Lacher des Abends, dass der U-Bahnhof Kurfürstendamm zum Alexanderplatz verlegt wird, hallo Location-Scout =D, und der Prenzlauer Berg wie Mordor aus "Herr der Ringe" in Szene gesetzt wird.

Gezeigt wurde leider nur der erste Teil, so dass ich gar nicht so viel spoilern kann, „Kudamm 56“ spielt aber in etwa der gleichen Liga wie "Weissensee“ oder Unsere Mütter, unsere Väter, so dass sich die GEZ-Zwangsgebühren löhnen direkt mal lohnt.



Premiere Kudamm 56, Sonja Gerhardt, Trystan Puetter, Sabin Tambrea, Emilia Schuele, Andrea Sawatzki, Christian Berkel, Tim Oliver Schultz, Foto, Berlin, wagg.de
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Sendetermine sind am 20., 21. und 23. März 2016 jeweils um 20.15 Uhr im ZDF.

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Russian Partys sind entweder immer Oligarchen Style oder man glaubt sich im falschen Film, wie bei der Russendisco im Cafe Burger, wo nur noch Touris und Erasmus-Studenten das Tanzbein schwingen. Zum Glück feiern die Berliner Don-Kosaken jetzt immer bei der Russian Party in Kreuzberg, wo, wer hätte das gedacht, der Vodka in Strömen floss und die Russenmucke ausn Tape-Deck erklang.

Krasiwui Beweisfotos von der Sause von Valentin Paster (© copyright) gibt es in der Galerie zu gucken…

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Kategorie: Film, Lifestyle

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Nach dem legendären Kegel-Rave musste sich die Woche erst einmal regeneriert werden und so ging es nur ganz entspannt ins Kino. Bereits am Dienstag feierte die TV-Verfilmung des 2. WK-Dramas Unsere Mütter, unsere Väter Premiere in der Astor Film Lounge. Der sehenswerte und spannende 3 Teiler ist eine Art Weltkriegs-Soap geworden und geht der spannenden Frage auf den Grund, in wie weit sich die damalige Generation der 20jährigen vom NS-Regime verführen, korrumpieren oder auch benutzen ließ. Zwar wäre 68 Jahre nach dem Ende des 2.WK wahrscheinlich der Titel „Unsere (Ur-)Groß-Mütter, unsere (Ur-)Groß-Väter“ angebrachter gewesen, trotzdem wird der Alltag untern Hakenkreuz in mehreren parallel laufenden Erzählsträngen eingängig nacherzählt
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Freitag Abend wurde wieder dem Sinn des Lebens nachgegangen (muss auch mal sein!) und ganz unoberflächlich das Tanzbein geschwungen: Zunächst ging es zum Kudam zur secret Engtanz Sause, wo aber zum Glück mal alle nicht ganz so yeah und wwhhuuhhuu wie sonst immer waren, sondern eher nüchtern arty und intellektuell kulturell. Unnüchtern waren dafür aber die gepflegten Freedrinks und wichtige Preise für nationale Kunst bzw. der staatstragenden Nationalgalerie wurden auch noch verliehen. Wo Museen bekanntlich aber die Friedhöfe der Kunst und die Postmoderne mausetot ist, ging es lieber noch weiter ins gute Prince Charles.
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Am Tag Null der Fashion Week ging es noch nicht um die Trends und Styles von Morgen, sondern es wurde ganz tiefgründig das Tanzbein geschwungen. Der Focus des Abends lag bei Qualitäts-Musik und nicht bei boring sehen- und gesehen werden Flashmobpartys und so wurde zuerst bei der Sause von Puma vorbeigeguckt, wo ich gleich ein Déjà-vu hatte, weil da A$AP Twelvyy vom A$AP Mob innerhalb von 48 Stunden zum zweiten mal in der Hauptstadt spielten. Man sieht sich immer zweimal im Leben Dudes =D
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Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten kracht es immer ordentlich im Berliner Problembezirk Neukölln, denn der Travestiekünstler Ades Zabel haut mit seiner Theaterfreakshow Wenn Ediths Glocken läuten Vol. 8 immer ordentlich auf die Pauke. In der schotenreichen Komödie dreht sich alles rund um das Weihnachtsfest und natürlich um Edith Schröder alias Ades Zabel. Diese hat nämlich zum Wiegenfest ihre Kiezfreundinnen zu sich nach Hause geladen und da liegt es selbstverständlich auf der Hand, dass einiges drunter und drüber geht und so die Lachmuskeln der Zuschauer auf das äußerste strapaziert werden: weihnachtliche Depressionen machen sich etwa breit, uneheliche Töchter stehen plötzlich vor der Tür und zu guter Letzt verkohlt auch noch der Truthahn im Ofen. Doch die Neuköllner-Kiez-Freundinnen halten eisern zusammen und umschiffen alle Klippen mit schrillen Kostümen, schrägen Gesangseinlagen und natürlich viel gudder Laune, wie man auch mit Sicherheit an den bunten Fotos erkennen kann. In der wirklich gelungenen Bescherung ist Ades Zabel , Biggy van Blond und Bob Schneider in den Hauptrollen zu sehen, aber leider erst wieder in circa 12 Monaten – dann nämlich zu Weihnachten 2012... +++ Im Anschluss ging es noch mit der "schwarzen Szene" weiterfeiern und zu knallharten Electrobeats abtanzen, denn Solitary Experiments, The Klinik, Combichrist, Hocico und die Headlinern Front242 wavedenrockten im Rahmen des Christmas Ball Festivals das Haus. Im Ganzen ein toller Abend mit gut ausgewählten Künstlern, außer dass es der Weihnachtsmann wohl etwas zu gut mit der Lautstärke meinte. ..
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So einfach kann es mit der Einführung eines neuen Modelabels gehen: Eine Kollektion entwerfen, ein paar Freunde zur Lauch Party einladen und los geht’s. Das neue Label Propeller, welches sich auf T-Shirts, Tops und Longsleeves spezialisiert hat bestreitet auch gleich unkonventionelle Wege, denn es wird weder eine Sommer- noch eine Winterkollektionen geben, sondern die Entwürfe unterliegen immer bestimmter Kampagnen. Bei der Startkampagne wurde sogleich ein kontroverses Thema ausgewählt, denn auf den Entwürfen sind die Symbole der fünf großen Weltreligionen wie zum Beispiel Davidsterne, Halbmonde und Christenkreuze zu sehen. So heißt die Kampagne denn auch Faith Loves Peace, was übersetzt soviel bedeutet wie: Glaube liebt Frieden. Mit der neuen Propeller–Kollektion kann die religiöse Toleranz seiner Mitmenschen also bestens ausgetestet werden, zu Empfehlen wäre an dieser Stelle ein Spaziergang wahlweise mit einem David-Stern T-Shirt durch Neukölln, oder mit einem Halbmond T-Shirt durch Marzahn. Ob sich bei den stolzen T-Shirt Preisen zwischen 130 und 170 €uro jedoch viele Käufer finden werden, die die Toleranzgrenzen ihrer Mitbürger mal austesten wollen sei dahingestellt, aber hohe Preise müssen sich ja nicht per se negativ auf das Geschäft auswirken. Denn um den gleichen Gewinn zu erzielen müsste zum Beispiel H&M gleich 10 T-Shirts verkaufen - eine ähnliche Kostenstruktur mal angenommen…
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