Premiere Der Spion und sein Bruder +++ ARD Blue Hour
fp | 25.02.2016   
Premiere Der Spion und sein Bruder, Sacha Baron Cohen, Oliver Korittke, Emilia Schüle, Charly Hübner, Tom Schilling, ARD Blue Hour, Berlinale, Foto, wagg.de, AspektEins
Nachdem ich Looser bei der Berlinale nach nur einen Tag krankgefeiert war, ging es gestern zum Screening von Der Spion und sein Bruder, der neuste Streifen von Sacha Baron Cohen aka Borat, Brüno und Admiral General Aladeen et cetera. Ein Leben ohne Kino ist schließlich wie eine Woche ohne Wochenende. Unvergessen, als der berühmteste Reporter Kasachstans den Catwalk von Prada gecrashed hatte und natürlich wwhhuuhhuu, dass es sich der kontroverse Berufs-Provocateur nicht nehmen ließ, seinen neuen Film persönlich in der Hauptstadt vorzustellen.

Diesmal schlüpft der britischer Komiker in die Rolle eines Vorstadt-Liam Gallagher und nach der üblichen poserei am Red Carpet, diesmal mit Pommes und Bierbüchse, gab es dann sogar ein recht unterhaltsames Movie zu bestaunen in dem Sacha Baron Cohen als Geheimagent seinen Bruder und die gesamte Welt retten muss.



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Die Handlung ist natürlich totaler non sense und dient auch nur als Kulisse für eine richtig gelungene Parodie auf die britische Working Class, die mit allen ihren Proll-Klischees in Szene gesetzt wird und für den grenzwertigen brachial-Klamauk natürlich wie geschaffen ist. Den Trailer flimmern kann man wie immer weltexklusiv hier



wobei man sich bis 0:48 direkt fragt, ob das nicht der neue "Call of Duty" Trailer ist =D und hoffentlich nicht real gespielt ist, wie bei der Mockumentary „Borat“ oder „Brüno“, wo die inszenierten Szenen mit realen Szenen miteinander kombiniert werden. Realität ist aber nur eine Interpretation unserer Wahrnehmung und virtuelle Realität kann man zum Beispiel auch ganz real bei AspektEins kaufen - nichts ist schließlich so schön, wie die Phantasie von der Realität.

Illusionen als Virtual Reality (VR) oder 360grad Videos kann man bei dem Saarländer Mittelständler prima konzeptionieren und produzieren. Über die Schulter schauen kann man den Kollegen übrigens hier, wo man einen super interessanten Einblick bei der Herstellung eines 360-Grad-Videos für die SAT1 Produktion „Die Hebamme“ gewinnt. Ohne ein Prophet sein zu müssen, kann man frank und frei feststellen, dass AspektEins mit Virtual Reality richtige Trendsetter sind, denn was heute noch Video ist, wird morgen schon virtuelle Realität sein. Die philosophische Menschheitsfrage die sich lediglich stellt, wie Virtual Reality unser Leben verändern wird. Die virtuelle Realität bringt den Menschen an alle erdenklichen Orte, von den Sternen bis in die letzte Körperzelle. Die Technik schließt die letzte Lücke der vernetzten Welt und könnte den Alltag völlig auf den Kopf stellen - im Guten wie im Schlechten. Dank AspektEins hat die Zukunft heute begonnen, die Fiktion von Gestern wird die Realität des Jetzt.

Aber genug abgeschweift, ganz virtuell (im Kino ;)) startet „Der Spion und sein Bruder“ ab dem 10.03. durch und obwohl von den Feuilleton-„Kritikern“ ziemlich verrissen, ist der Streifen eine runde Sache, um den Kopf freizukriegen und mal wieder das Zwerchfell zu stimulieren und für jeden, der auf very britishen Humor und Music steht, ein absolutes Muss.

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Die blaue Stunde ist zwar schon etwas länger her, aber um zu schauen, was mit den GEZ-Zwangsabgaben alles so passiert, wurde während der Berlinale ganz glam bei der Blue Hour von der ARD nach dem Rechten geschaut, was dann sogar so lustig wurde, dass ich, wie bereits redundant erwähnt, am nächsten Tag direkt krank wurde.

Nach dem offiziellen Teil der ARD-Sause ziehen die meisten wichtigen Promis immer weiter zu den 10000 anderen Partys am Abend, während alle Guten genügsam sind, guter Wein kennt schließlich weder Raum noch Zeit. Mehr Fotos gibt es übrigens hier zu gucken und sollte man bei der nächsten Berlinale nicht verpassen…
hier gehts zur Fotogalerie


Kategorie: Film, Lifestyle

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In offiziell 6 Tagen ist es ja soweit und dann steht die Hauptstadt wieder ganz im Zeichen der Mode, des Glamours und der rauschenden Feste. Bereits gestern Abend lag aber schon eine Priese Fashion-Week in der Berliner Luft, denn der französische Jeanshersteller Freeman T. Porter lud zur Casino Night in den Münzsalon. Dort konnte die geladene Fashion-Meute an professionellen Poker- und Roulett-Tischen nicht nur um Teile aus der neuen Kollektion zocken, sondern sich auch noch eine Spielsucht einfangen, denn die Wetten auf "Zero", "Rouge" Oder "Les trois premiers" am Roulette-Tisch machten wirklich Laune und das obwohl die rollende Kugel wohl den wenigsten Glück einbrachte.
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Hochkultur war gestern und so wurde es die letzten zwei Wochen mal richtig wild und porno: Zunächst ging es zur Heroin ChickzKids Party-Vernissage in den "Weißen Hasen", wo es statt boring Art nackte Tatsachen, glamourösen Heroin-Chic und satten Endzeit-Techno gab und irgendwie da weiter gemacht wurde, wo der gute alte Oliver Rath (RIP) aufgehört hatte. Aber wer sich erinnert hat nichts erlebt...
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Rocknroll never dies und so wurde am Montag noch beim top Secret-Gig von Alma vorbeigeguckt, der neuen Rock und Roll-Sensation aus Finnland. Nachdem die Gäste von dem HiFi-Streaming-Dienst "tidal" jut abgefüllt wurden, gab es ein schönes Punk-Style-Wohnzimmer-Konzi im Säälchen.
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Das Leben ist ja schon Tragödie genug und so ging es gestern Abend mit Mama in die gute alte Komödie am Kurfürstendamm. Uraufgeführt wurde Wir sind die Neuen und auf den Brettern die die Welt bedeuten gab es ein recht launiges Stück über den Clash der Generationen, die Abgründe des WG-Lebens und gruselige Spießer-Studenten zu gucken. Ein paar in die Jahre gekommene Alt-68er gründen eine Wohngemeinschaft und treffen auf die Generation-Lebenslauf gleich nebenan.

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Ausstellungseröffnungen sind ja in der Regel recht kurzweilig. Meistens versteht niemand mehr den ganzen abstrakten Kram der auch immer mehr zum sinnlosen Selbstzweck mutiert und dressurelitäre Intellektuelle mit schwarzen Rollkragenpullis und billigem Rotwein-Fusel in der Hand lassen selten gute Stimmung aufkommen. Ausnahmen bestimmen bekanntlich jedoch die Regel und eine positive Divergenz ;) gab es auf jeden Fall bei der Vernissage von Oliver Rath, der letzten Freitag seine neuen Fotos der Öffentlichkeit präsentierte. Die Stimmung im schicken Amano Hotel war dann so bombig, dass man sich sogar wie früher bei den guten alten Mitte-Partys fühlte. Zwar gab es diesmal keine nackten oder zweideutigen Tatsachen auf dem Fotopapier zu sehen, dafür aber gelungene Impressionen die sicherlich zum Nachdenken über die (gerechte) Ressourcen-Verteilung auf der Welt anregten. Für den RTL-Spendenmarathon reiste der deutsche Terry RichardsonOliver Rath in das afrikanische Togo und lichtete dort Straßen-Kinder ab, die dort im Elend ihr Dasein fristen müssen. Glücklicherweise wirkten die schwarz-weiß Motive dabei aber weder voyeuristisch oder kolonialistisch noch verletzten sie die Würde der Portraitierten, sondern wirkten im Gegenteil einfach nur ästhetisch. Zudem dienen die Fotos auch noch einem guten Zweck, denn die Aufnahmen können käuflich erworben werden und die Erlöse kommen einem Hilfsprojekt in Togo zugute.
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