Opening White Trash Ballroom +++ Premiere Nichts passiert +++ Sunflower Beans live
fp | 17.02.2016   
Opening White Trash Ballroom +++ Premiere Nichts passiert +++ Sunflower Beans live
Man muß der Zeit Zeit lassen, für zu spät Kommende ist es schließlich nie zu spät. Bereits Freitag vor einer Woche eröffnete der "Fuck You Fries"-Burger-Laden Whitetrash einen Ballroom. Leider ist das „Whitetrash“ mittlerweile eine no-going-Touri-Area geworden, aber früher in der Torstraße war es dort immer kuul und lustig. Früher ist halt doch alles besser, aber die Opening Sause war auch nicht von schlechten Eltern, denn immerhin gab es einen Secret Gig von Doro, der amtlichen Queen of Heavy Metal. Da freute sich natürlich das Headbanger Herz und am 30.04. werde ich ebendort auch die süssen Maid of Ace anfeuern =D



Opening White Trash Ballroom +++ Premiere Nichts passiert +++ Sunflower Beans live
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Opening White Trash Ballroom +++ Premiere Nichts passiert +++ Sunflower Beans live
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Je weniger Happyends das Leben einen bereitet, umso mehr brauchen man davon im Kino. So ging es am Montag zur Premiere von Nichts passiert, einen tollen und subtilen Drama, wo es aber auch kein glückliches Ende gab, sondern sich der Streifen als ziemlich harte Kost entpuppte und zu einen nicht enden wollenden Psycho-Trip mutierte. In dem Ensemble-Film geht es um Opportunismus, Feigheit und eine Vergewaltigung und der Cast spielt so bedrückend authentisch, als würde man daneben am Tisch sitzen.

Dabei kommt der Arthaus Streifen ohne spektakuläre Actionszenen, ohne große Stars und ohne einen besonderen Look aus und besticht einfach durch eine packende Handlung, berührt und lädt natürlich zu kontroversen Debatten ein. Kinostart war letzten Donnerstag (11.02.) und zum Trailer flimmern geht es hier



und nur 24 Stunden später stand wieder die Liebe zur Musik auf dem Programm und es ging zu Sunflower Beans in die Berghain Kantine. Die NME-Lieblinge spielten einen unerträglich stylischen und latent psychedelischen Gig, der an glorreiche Alternative-Zeiten in den early 80ies erinnerte. Dabei sind die Indie-Kidz gerade mal um die 20 und begeisterten nicht nur mich, obwohl es eher Musik für zuhause auf Platte hören, denn live gucken ist. Aber es kommt immer anders als man denkt...

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Kategorie: Film, Musik

Opening White Trash Ballroom +++ Premiere Nichts passiert +++ Sunflower Beans live
Berlin, hippste Stadt Deutschlands und immer wieder voller Überraschungen. Laut, wild, schräg und kreativ. Und stellenweise ein bisschen wie Las Vegas... Das neonglitzernde Spielerparadies in der Wüste Nevadas hält nichts vom Festhalten an verstaubten Traditionen. So finden sich denn auch ständig neue Errungenschaften, und wenn es nur vegane Speisen im Casino-Resort sind. Stag Nights, Junggesellenabschiede in Las Vegas, gehören längst schon zum Alltag in der Realität und auf der Kinoleinwand. Las Vegas Strip, Pools und Bikinischönheiten auf Schritt und Tritt lassen sich zwar in Berlin nicht finden, aber Junggesellenpartys in der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz gehören inzwischen zu den heißen Tipps für die immer populärer werdenden Feiern. Verschiedene Varianten werden dort inzwischen angeboten, und wem die nicht reichen, der kann sich sein eigenes Partypaket maßschneidern lassen. Auf Wunsch auch mit Stretch Limousine und nicht jugendfreier Unterhaltung. Die Spielbank Berlin ist jung im Vergleich zu etablierten Orten wie Baden-Baden und Aachen, und das macht sich bemerkbar. Erst 1975 wurden dank einer Konzession des Landes Berlin die Pforten im Europa-Center geöffnet. Mit dem Mauerfall und der Wiedervereinigung Berlins wurde die Spielbank noch populärer. Größer und mit neuen Angeboten zog sie 1998 in die heutigen Räume. Hinzu kamen Dependancen in Spandau, Wilmersdorf, Hasenheide (die ist allerdings zurzeit geschlossen) und eine komplette Spielbank am Fuß des Fernsehturms inklusive Pokerfloor, Roulette- und Black-Jack-Tischen. In guter Las-Vegas-Manier werden dort während der Fußball-Weltmeisterschaft „Spiele des Tages“ angeboten, mit Freibier für jedes Tor. Ernsthafte Zocker kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Gelegenheitsspieler. Wer sich nicht mit den Spielen auskennt, kann in einem Online-Casino üben – dort gibt es in der Regel einen kostenlosen Lernmodus. Versierte Spieler treffen sich regelmäßig im Rahmen der German Poker Tour, die aus der traditionsreichen Deutschen Pokermeisterschaft entstanden ist, in Berlin. Die Triple A Series, die Premium-Pokerturnierreihe auf dem Pokerfloor Berlin, wird jedes Jahr an mehreren Wochenenden ausgetragen und lockt Spieler aus der gesamten Bundesrepublik an. Roulette und Black Jack gehören ebenfalls zu den Klassikern, die auch in Berlin nicht fehlen dürfen. Casino Royal heißen die Räumlichkeiten am Potsdamer Platz, an denen die Croupiers die Räder drehen und die Karten austeilen. James Bond ist zwar trotz des von einem der Filmtitel entliehenen Namens hier nicht zu finden, aber stilvoll geht es im Casino Royal dennoch zu. Insgesamt ist die Kleiderordnung für Casino-Verhältnisse aber überdurchschnittlich lässig. Zwar sind Shorts und Sandalen auch im Casino Royal verpönt, aber Jackett und Krawatte dürfen durchaus im Schrank bleiben. Noch entspannter geht es an den rund 350 Slot-Maschinen zu. Allerdings gibt es auch hier Regeln und Tipps zu beachten, mit denen sich neue Spieler besser schon vorher vertraut machen. Dazu gehört, nicht gleich diverse Automaten zu blockieren. Es gibt Spieler, die von Slot-Maschine zu Slot-Maschine rennen (Las Vegas lässt grüßen), aber Freunde schaffen sie sich so nicht. Wenn ein Croupier oder ein anderes Personalmitglied etwas sagt, gilt das auch. Spielen soll Spaß machen, und das geht am besten, wenn hinterher nichts zu bereuen ist. Jeder Spieler verliert zwischendurch. Darum sollte schon vorher ein Limit festgelegt werden. Wer mehr setzt, als er sich leisten kann, bringt sich in Gefahr und eine Pechsträhne oder unkluge Entscheidungen lassen sich nicht auf Teufel komm raus beenden oder gar umkehren. Dabei sollte man cool bleiben, aber beim Spielen lässt sich gerade im Sommer leicht ins Schwitzen geraten. Ein Deo in der Tasche erfrischt zwischendurch und macht sich auch für Mitspieler angenehm bemerkbar. Auch mit kleinen Einsätzen lässt sich gewinnen, selbst wenn es keine Riesenbeträge sind. Doch egal, wie ein Abend endet, Gewinner sind in Berlin die Einwohner der Hauptstadt. Der Großteil der Einnahmen geht ans Land, und das unterstützt davon Sportler und Stadien, Organisationen und ehrenamtliche Tätigkeiten. Las Vegas ist inzwischen für seine Shows ebenso berühmt wie für seine Casinos. Die Spielbank Berlin hat sich daran ein Beispiel genommen. Mehr als 1000 Quadratmeter im ersten Stock des Gebäudes am Potsdamer Platz ist dem Sternberg gewidmet. Gastronomie vom Feinsten, modernste Technik und eine außergewöhnliche Raumaufteilung machen die Eventlocation zu etwas Außergewöhnlichem, in einer Stadt, die von Highlights wimmelt. Ein separater Eingang ermöglicht es Prominenten und Nichtspielern, das Sternberg auf diskretem Wege zu betreten oder zu verlassen. Promis gucken ist allerdings in Berlin nicht so einfach wie in Las Vegas. Zwar wimmelt es gerade zur Berlinale von internationalen Stars, die auch schon mal Abstecher in die Spielbank machen, aber im Großen und Ganzen hält man sich doch eher bedeckt. Dabei gibt es gerade unter Sportlern und Schauspielern eine beträchtliche Anzahl an Pokerfans. Tennis-Legende Boris Becker zählt dazu, genau wie Matt Damon, Ben Affleck, Jennifer Tilley, Mimi Rogers, Chevy Chase und James Woods. Von Benefizveranstaltungen in etablierten Häusern bis zu Online-Turnieren greifen die Promis immer wieder gern zu den Karten. Eine Partynacht mit Las-Vegas-Gefühl lässt sich in Berlin zumindest im Sommer leicht organisieren. Die Szene bietet alles, was dazugehört, von heißen Clubs bis zu coolen Ecken zum Chillen. Ku’damm, Potsdamer Platz und Alex tun es auch als Ersatz für den Las Vegas Strip. Und statt wie in Nevada mitten in der im Sommer glühend heißen Wüste zu sein, finden sich Berliner und Besucher im Herzen einer echten Metropole und einer der angesagtesten Städte der Welt. fotocredits ©opyright shutterstock, Roman Samborskyi, Nata789, Sean Pavone
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Wer braucht da noch einen langweiligen Club besuchen, wenn Absolut alle Galerien auf der Torstrasse mit Vodka bis zum abwinken sponsert? So lag es natürlich auf der Hand, dass bei den gezählten 4 Vernissagen auch überall gute Stimmung in die Bude bzw. in der Galerie aufkam – fernab überflüssigem Kunst-Diskurs-Ambiente langweiliger Kunsthistoriker oder Kultur-Manager, so wie man es ansonsten leider viel zu selten in der Kunstwelt erlebt. Anschließend ging es gut gestärkt weiter zur Feierabendathleten-Party vom Vice Magazin, wo man dann u.a. gegen die Tisch-Fussball Weltmeisterin Lilly Anders bolzen, oder China-Punkte beim Tischtennis holen konnte…
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Wo ich es ja zur Berlinale skurrilerweise nie ins Kino schaffe, ging es dafür gestern Abend mal wieder ganz entspannt ins Lichtspielhaus – ganz klassisch mit Nachos con Salsadip und Popcorn hälfte Salz hälfte Zucker – man gönnt sich ja sonst nie irgendwas. Uraufgeführt wurde in der Kulturbrauerei der Indie-Streifen bestefreunde und als die Leinwand freigegeben wurde, gab es eine Art Gesellschaftsportrait über die kreative Generation-Zugezogen im Prenzlauer Berg auzuschauen, das zunächst als leichtfüßige Komödie begann und dann als böses und sentimentales Drama endete. Handeln tut der Film vom Abschiednehmen von der unbeschwerten Twen-Jugend und davon, wenn alle um einen herum alt, langweilig und erwachsen werden und dem dadurch Zerbrechen von Freundschaften und der Liebe des Lebens. „bestefreunde“ hat so auch eher weniger mit dem am Ende ziemlich kitschigen französischen Pedant zu tun und ist auch kein Feel-Good-Movie, trotzdem hat die Dramakomödie ihre sehenswerten Momente und besonders die unruhig hin und her wackelnde Handkamera läßt die bewegten Bilder teilweise wie mit dem Händy abgefilmt wirken und sorgt für schön dogmatische Authentizität.
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Als kühlster Blogger der Hauptstadt muss man seiner Zeit ja immer ein Stück voraus sein und so ging es am Donnerstag zur Oktoberfest/Angermeier-Fashion-Show ins Hofbräuhaus, ein paar Krüge Mass Bier schlürfen, top Wiesn Mukke lauschen und natürlich ordentlich Holz vor den Dirndl-Hütten gucken, so viel Hochkultur muss ab und zu schließlich auch mal sein.

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Montag war dann mal wieder Kinotag und so ging es entspannt zur Berlin-Premiere von Eden-Lost in Music, einen Film über die Pariser House Szene in den Neunzigern und frühen Nuller Jahren. Inhaltlich geht es um die Höhen und Tiefen (Achtung Wortspiel =D) des wilden DJ Lebens und der Streifen ist nicht nur interessant, sondern auch recht authentisch und schaut dokumentarisch hinter die Kulissen des angeblich so glamourösen Discjockey-Lifestyles, ohne dabei aber so tendenziös wie etwa Berlin Calling zu werden. So ist „Eden“ auch ein eher ruhigerer Film ohne hollywoodeske Dramamomente und Showdowns geworden, trotzdem schafft es Regisseurin Mia Hansen-Løve trotz Überlänge (131 Minuten) und obwohl eigentlich immer das Gleiche passiert (feiern, auflegen koksen, neue Freundin, Trennung, Depression, feiern, auflegen, koksen, neue Freundin, Trennung, Depression…) einen packenden Film und ein schönes Generationen-Portrait zu schustern, das irgendwie nie langweilig wird und gerade durch seine unspektakulären Alltags-Momente besticht. Besonders sehenswert ist der Part in den frühen Neunzigern, als elektronische Tanzmusik in Paris noch ein avantgardistischer Sound und kreative DIY-Subkultur war und der sell out und Mainstream noch fern und die Roboter von Daft Punk im Radio noch nicht tot gedudelt wurden und natürlich der ewige Konflikt vom älter werden und Abschied von der unbeschwerten Jugend nehmen. Es geht aber nicht nur um das zerplatzen idealistischer Adoleszenz-Träume, sondern „Eden“ ist natürlich auch ein Musikfilm mit einem größtenteils kuulen Soundtrack (solange man 90er Disko-House mag) und kein Daft Punk - the Movie Streifen, wie es der Trailer vielleicht suggerieren mag. An dieser Stelle großen Respekt an die Regisseurin für ein tolles und sehenswertes Independent-Movie und dem denkmalsetzen der Rave-Kultur, die aber zum Glück noch nicht im Museum verstaubt, sondern nach wie vor jedes Wochenende putz munter weiterfeiert, zumindest in Berlin, Gentrifizierung und Münchenisierung zum Trotz. Kinostart ist am 30. April und zum Trailer flimmern geht’s wie immer weltexklusiv hier
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