Premiere Die dunkle Seite des Mondes
fp | 14.01.2016   
Premiere Die dunkle Seite des Mondes, Moritz Bleibtreu, Jürgen Prochnow, Doris Schretzmayer, Nora von Waldstätten, Martin Suters, Berlin, Film, Foto, wagg.de
Die besten Filme laufen nicht immer im Kopfkino ab und so ging es gestern ganz glam zur Uraufführung der dunklen Seite des Mondes. Das war eine super Entscheidung, denn die Bestsellerverfilmung ist ein interessantes Lehrstück über unsere Zivilisation geworden, die ja bekanntlich nur an einen seidenen Faden hängt und wo sich die Barbarei jederzeit ihre Bahn brechen kann. Erzählt wird der Absturz eines Erfolgsmenschen, der nach einem bewusstseinserweiternden Drogentrip zu einem wahnsinnigen Killer mutiert.



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„Die dunkle Seite des Mondes“ ist auf jeden Fall ein besserer deutscher Psycho-Thriller (im wahrsten Sinne des Wortes ;)), manchmal geschehen noch Wunder in diesem Land, der ein wenig an „Fear And Loathing In Las Vegas“ und natürlich „American Psycho“ erinnert. Der Streifen ist schön düster inszeniert, atmosphärisch absolut stimmig, spannend bis zur letzten Sekunde und kann mit einen überzeugend aufspielenden Ensemble (u.a. Moritz Bleibtreu, Jürgen Prochnow, Doris Schretzmayer, Nora von Waldstätten) aufwarten.

Nach dem psychopathischen Zivilisationsbruch hab ich mir heute mal keine psychedelische Mushrooms aus dem Darknet geordert, just say no =D, sondern lieber den Roman von Martin Suters und bin schon sehr gespannt auf die literarische Vorlage des Films. Im Kino läuft der Streifen genau seit heute und einen ersten Eindruck gibt es weltexklusiv wie immer hier

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Kategorie: Film

Premiere Die dunkle Seite des Mondes, Moritz Bleibtreu, Jürgen Prochnow, Doris Schretzmayer, Nora von Waldstätten, Martin Suters, Berlin, Film, Foto, wagg.de
Am letzten Tag der Fashion-Week wird es am Brandenburger Tor meistens etwas entspannter, da viele aus Konditionsgründen genug vom Fashion-Marathon haben und den Samstag einfach schwänzen. Die wichtigen Shows und Parties mit den grossen Namen sind eh vorüber und so bleibt der letzte Tag daher eher den Nachwuchsdesignern und Mode-Enthusiasten vorbehalten. Viel Applaus vom Publikum gab es für die neue Kollektion des Designers Hien Le aus Laos, der seine Entwürfe mit knalligen Farben und reduzierten Schnitten so kombinierte, dass die Outfits trotz der starken Farbakzente niemals aufdringlich wirkten. Hien Le der in seinen Entwürfen übrigens nie die Farbe Schwarz verwendet, lies sich bei seinen Entwürfen unter anderem von seinen asiatischen Wurzeln inspierieren. +++ Anschließend wurde noch die Show von Minx by Eva Lutz besucht. Es wurden elegante, klare und sommerliche Entwürfe gezeigt, die sehr casual friday wirkten, also tauglich sowohl für die Arbeit im Büro am Freitag, als auch für die anschließende After-Work Party…
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Haha – Zalando Party in der neuen Bar25, die jetzt Kater Holzig heisst, da werden sicherlich wieder viele „Szene“–Nazis Ausverkauf schreien, wenn sich Berlins gehyptester Afteraua-Club so an die böse Industrie veruhrt. Dabei war die Party des Schuh-Online-Versands eigentlich ziemlich jut, so wie früher zu Zeiten, als die Dotcom Blase noch nicht geplatzt war und das Venture Capital in Strömen floss. Ganz Déjà-vu wurden die Gaumen der geladenen Gäste nach Strich und Faden verwöhnt. Anlass der mondänen Sause war der Launch des hauseigenen Zalando Magazin.
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Gerade gibt es ja in Berlin Club Openings ohne Ende, es scheint als ob in der Hauptstadt gerade das halbe Nachtleben umgekrempelt und die Karten neu gemischt werden. Nach dem Mio, Cafe Moskau, Gretchen, Flamingo nun das Department, welches eigentlich das alte Rodeo 2.0 ist. Zwar gibt es im Kuppelsaal des Postfuhramts neue Betreiber und einen neuen Namen, ansonsten hat sich aber nicht viel geändert, denn die Lokation, Besucher und Atmosphäre wirken identisch wie im alten Rodeo: junge schicke Charlottenburger die BWL oder Jura studieren und denen das Felix wohl zu russen-prollschick ist. Dementsprechend ist natürlich auch die Mukke, es lieff RnB, sehr hitlastiger House und obligatorisch Michael Jackson, so dass man sich auch in diesem Punkt an das Rodeo erinnert fühlte. Leute die eher wegen der Musik ausgehen, sollten um das Department also wohl eher einen Bogen machen, dafür aber wird das Department mit Sicherheit kein Touri-Schuppen werden, wie so manch anderer „Szene“ Club in Berlin und wenn einen Louis Vuitton Handtaschchen - in Haufen auf dem Dancefloor rumliegend -nicht stören, ist man im Kuppelsaal des Postfuhramt wohl goldrichtig. Das Department wird es nur für etwa ein Jahr geben, danach wird das denkmalgeschützte Gebäude wohl endgültig saniert. Geöffnet ist in der Auguststrasse 5 a nur einmal die Woche und zwar am Samstag. Bis 23 Uhr nur als Restaurant und im Anschluss dann als Club. Auch hier hat sich nix geändert…
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Gestern Abend war Fashion-Week gestern und anstatt neue Styles auf den Laufstegen zu begutachten oder gepflegt die Leber zu schädigen ging es ganz entspannt ins Kino den neuen Streifen vom Peter Torwarth „Nicht mein Tag“ anzuschauen. Zwar war es mega nervig das wieder alles parallel lief, trotzdem hat sich der Kinobesuch gelohnt, denn das Ruhrpott/Buddy/Gangster-Roadmovie besticht durch viele kuule Pointen, schön schrägen „Die Kassierer“/Ruhrpott-Humor und einen super aufspielenden Cast (u.a. Moritz Bleibtreu, Ralf Richter, Anna Maria Mühe, Axel Stein, Jasmin Gerat u.a.) und ist definitiv mal wieder ein besserer deutscher Film geworden. Inhaltlich geht es um einen Banküberfall und einer daraus resultierenden Entführung und dem Entstehen einer „ziemlich“ besten Freundschaft zweier „ziemlich“ unterschiedlicher Charaktere.
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Letzten Donnerstag stellte ja Jim Jarmusch seinen neunen Kinofilm im Kino International vor und auch wenn das Feuilleton, debile Filmkritiker oder 21 jährige Kunststudenten was anderes erzählen werden, „Only Lovers left Alive“ ist ein eher schwächerer Film des renommierten Independentfilmers geworden. Nach zahlreichen wirklich kuulen Filmen wie „Night on Earth“, „Coffee and Cigarettes“, „Dead Man“ usw. gibt es bei „Only Lovers left Alive“ eine pseudointellektuell dahinplätschernde Vampirgeschichte mit bedeutungsschwangeren Dialogen zu sehen, die weder berührt noch unterhält und bei der ich genauso wie bei „2001: Odyssee im Weltraum“ circa 10 mal eingenickt bin. Only Lovers left Alive ist für einen Kinofilm einfach viel zu „Arty“ und kopflastig geworden und so ziemlich frei von allem was bei Vampir Filmen irgendwie Spaß macht, so gibt es weder schönen Jump-Scare-Horror, noch Action oder gar Splatter und wahrscheinlich ist leider Zielgruppenschrott wie „Twilight“ noch unfreiwillig lustiger anzuschauen als der neue Streifen des Kult-Regisseurs. Trotzdem kam das Publikum nach der Filmvorstellung doch noch auf seine Horrorshock-Kosten, denn die 4 Film-Bands, inklusive des Maestro, spielten noch live im Tresor auf und es bestätigte sich wieder einmal das alte Vorurteil, dass Filmmenschen doch bitte die Finger von Musikinstrumenten und Mikrofonen lassen sollten, denn Jim Jarmusch kann überhaupt nicht singen und seine Band „Sqürl“ klingt wie eine Mischung aus Sonic Youth für arme und einer Schülerband.
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