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(wie immer ohne Gewähr!)
22.02.2018 Marc Cain Frühjahr/Sommer 2018 Kollektionen@KaDeWe
TitteMitte wird ja gerade wirklich tot saniert und eine edel Boutique macht neben der anderen luxus Galerie auf und immer mehr dumme gentrifizierer-Spakkos ziehen in den Bezirk, so dass man sich langsam mit dem Gedanken beschäftigen kann wieder zurück nach Freakhain zu ziehen. Wären da nicht andauernd immer die besten Partys der Stadt, so wie gestern Abend zum Beispiel die Redbull-Sause im kuulen Generation13 Museum in der Großen Hamburger Straße. Der Feieranlass war wie immer triftig und banal zugleich, wurde doch die Vernissage von graffitiverschönerten Kühlschränken gefeiert, die im großen Raum des Urban-Art Museum ausgestellt wurden. Neben der fundierten Kunst konnten die geladen Gäste zudem noch das gute alte Donkey Kong auf dem (hoffentlich) original 1981er Spielautomat zocken, sich zur wirklich guten Mukke die Beine vertreten und sich dabei vom Museums-Chef Oliver Korritke persönlich bedienen lassen oder diverse Energy-Drink-Kreationen an der Bar durchtesten.

Christoph Maria Herbst besuchte samt Cast- und Crewmitgliedern im Rahmen einer Kinotour unsere Hauptstadt, um den neuen „Stromberg“ Film zu promoten und sich bei seinen Fans zu bedanken. Nach fünf gelungenen TV-Staffeln geht die Ära des kultigen Abteilungsleiters bei der Capitol-Versicherung siegreich zu Ende. Verabschiedet wird sich mit einem sehr humorvollen Kinofilm, der die „Stromberg“ Charaktere noch einmal vor eine ganz besondere Herausforderung stellt. Auf einem Betriebsausflug zeigt Cheffe Bernd Stromberg wieder einmal, wie man sich durch viel Sarkasmus, Egozentrik und Spitzzüngigkeit am schnellsten Feinde unter seinen Kollegen schaffen kann. Doch so sehr Stromberg auch verhasst ist - letzten Endes stellt sich heraus, dass die vielen Jahre der Zusammenarbeit das Team der Capitol Schadensregulierung eng zusammen geschweißt hat. Es hat sogar den Anschein, dass auch der selbstverliebte Chef einen Funken für seine Mitarbeiter übrig hat – wenn auch die Umstände, die der Ausflug mit sich brachte, dazu gezwungener Maßen beitrugen… Mehr wird nicht verraten. Es lohnt sich auf jeden Fall den Film zu besuchen. Auch für nicht eingefleischte „Stromberg“ Fans ist er ein Schmankerl für die Lachmuskeln. Besonders interessant ist die Art und Weise, wie es der „Stromberg“ Film auf die Leinwände geschafft hat. Hier saßen nämlich vor allem die Fans am langen Helbel. Die neuartige Finanzierungsmethode „Crowdfunding“ diente als große Investitionsgrundlage. Das Comedy-Portal MySpass rief über sein Netzwerk die „Stromberg“ Fans dazu auf, das Kinoprojekt zu unterstützen. Dadurch kam eine beachtliche Summe von 1 Mio. Euro innerhalb einer Woche zusammen! Als Dankeschön und gelungene Abschiedspromo gingen die Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst, Bjarne I. Mädel, Diana Staehly und Milena Dreißig, sowie Produzent Ralf Husmann und Regisseur Arne Feldhusen auf große Deuschland Kinotour und standen mit Witz und Charme für Fragen zur Verfügung. Für alle, die noch unentschlossen sind, hier gibt’s den Trailer zum Film:



„Wer das verpasst ist selber schuld“ :-)
Nicht nur die Natur feiert jeden Morgen Premiere, sondern nächsten Donnerstag wird auch im mondänen Zoopalast der rote Teppich ausgerollt: Dann wird der türkische Arthaus-Hit „My Mothers Wound“ mit Cast und Kegel uraufgeführt und du kannst ganz glam mit Meryem Uzerli, eine der größten Serienstars der Türkei, über den Redcarpet schreiten und im Blitzlichtgewitter ein Duckface machen, denn es werden hier noch zwei mal zwei exklusive Premierentickets verlost. Der Trailer sieht ja schon mal jut nach Drama, Culture-Clash und ganz großen Gefühlen aus und zum gästelistenabstauben wie immer eine E-Mail mit den Betreff „Serefe“ an ferdinand[at]wagg.de getippt und janz feste die Daumen gedrückt. Wie im Leben können leider nicht alle gewinnen, aber man munkelt und die Gerüchteküche brodelt, Meryem wird bei der Premiere ihren guten Tag haben und noch mehr Kinokarten an ihre treusten Fans verschenken. Also hin da, Treue ist nicht immer Reue...
In der Prince Charles Bar gab es gestern mal keine innovativen Club-Tunes auf die Ohren, sondern solider Texas-RocknRoll von den Boss Hoss rockte das Haus am Moritzplatz. Anlass für den Stilbruch war die Launch-Party für die neue Zocker-Konsole Vita, so dass die gerade regenerierte Berlinale-Leber von den meisten geladenen Gästen berlinstyle schon am Dienstag wieder ruiniert war ;). Die Konsole von Sony gibt es ab heute weltweit zu kaufen und Clou der Vita ist ihr kompaktes Taschenformat und ihr Touchscreen-Display, so dass man wie früher beim Game Boy auch unterwegs zocken kann. Zudem kann man mit der Vita auch Filme anschauen, Mukke hören und im Internet surfen. Bis auf telefonieren also im Prinzip alles was ein Smartphone oder iPad auch kann. So wird es mit Sicherheit nicht uninteressant wer sich auf dem Markt letztendlich durchsetzt, zumal die Welt der Videospiele von Smartphones und Tablets gerade umgekrempelt wird… Mehr Fotos von der Boss Hoss Record Release Party letztes Jahr im Whitetrash gibt es übrigens noch hier anzuschauen http://www.wagg.de/blog.php?id=306&action=detail&action1=neu
Die Woche wurde auch mal ruhiger angegangen und anstatt mit Karl Lagerfeld Party zu machen ging es ganz entspannt ins Kino. Am Dienstag feierte einmal die Komödie Anleitung zum Unglücklich sein Weltpremiere in der Kulturbrauerei und am nächsten Tag ging es dann zu Am Himmel der Tag ins Babylon. In Anleitung zum Unglücklich geht es ganz klassisch um die Suche nach der großen Liebe fürs Leben. Der Weg der Suche ist natürlich holprig und mit zahlreichen Hindernissen gespickt und bis zum Happy-End des Films hat der Zuschauer natürlich viel zu schmunzeln und zu lachen. Inspiriert ist die Feel-Good-Komödie von dem gleichnamigen Pseudo-Ratgeber des österreichischen Psychologen Paul Watzlawick, nach dessen Thesen man sich bei der Suche zum (Liebes)Glück nur durch die falsche Einstellung zu sich selbst im Wege steht. Um diese negativen Einstellungen zu überwinden muss die Hauptfigur (Johanna Wokalek), die in dem Streifen ein sonderbares Mädchen Mädchen spielt, nicht nur ihre Kindheit aufarbeiten, sondern sich auch aus der dominanten Rolle ihrer Mutter (Iris Berben) lösen. Spontan muss man des Öfteren an Die fabelhafte Welt der Amélie denken, existieren doch in beiden Komödien zahlreiche Parallelen, wie etwa die stilisierten und ein wenig kitschig wirkenden Bilder oder die vielen absurden Momente im Film.