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(wie immer ohne Gewähr!)
In Mein bester Feind inszeniert Knochenbrecher Kult-Regisseur Wolfgang Murnberger eine furiose SS-Kostüm-Verwechslungskomödie die in der Nazi-Zeit spielt und in der es um falsche Nazis, falsche Juden und falsche Michelangelos geht. Mein bester Feind hat spritzige und pointierte Dialoge und verzichtet dabei glücklicherweise komplett auf Schenkelklopfer, die Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu und Georg Friedrich machen ihre Sache ebenfalls gut, der Film hat Tempo und Tiefe und trotzdem kommt irgendwie nicht mehr als ein Standard-Film bei herum, daher würde ich ihn eher als DVD empfehlen. Ab dem 01.09. im Kino…
Am nächsten Tag ging es dann mit wenig Schlaf und viel Restalkoh**** schon gegen 11 früh ins "Zelt" zur Show von Lena Hoschek. Am Brandenburger Tor werden viele Modeopfer ersteinmal dumm gekuckt haben, denn wegen der Fanmeile wurde das Mode-Zelt ersteinmal 1-2 Kilometer weiter zur Siegessäule verlegt. Dort angekommen ging es noch kurz zur Installation des Cashmere Labels 1913 Berlin das sich für die Präsentation wohl ein wenig die falsche Jahreszeit ausgesucht hatte, denn es war gefühlte 50 Grad heiss. Abgesehen von der Hitze konnte die Kollektion aber mit einem gelungenen Mix aus Sportswear und Streetstyle überzeugen.
Wie sicherlich noch niemand mitbekommen hat ist ja WM und so wurde bereits letzte Woche zum Eröffnungsspiel bei der Roof-Top Party von Universal vorbeigeschaut. Bei grauen Sommerwetter bespasste der Major die üblichen Verdächtigen mit Sambatänzern, Capoeira und Caipirinhas und ließen ein paar labeleigene Acts WM-Songs performen. Auf die Rübe gabs aber leider nicht die defätistischen Deichkind, sondern trashigen Eurodance von Francesca Maria, Blactro feat. Mariana Viana und Cris Verano und R.I.O. Feat. U-Jean und man fühlte sich weniger in der Hauptstadt als auf einem Umland-Rave. Aber Geräuschkulissen sind eh ja überbewertet und die Aussicht über die
Dass ich das noch erlebe, die Descendents und NOFX zusammen live sehen zu dürfen. Beide Bands gibt es schon ewig und beide prägten mit ihrem Melodic Hardcore Sound wohl unzählige Generationen an Punks, die Descendents seit den frühen 80ern und NOFX seit den frühen 90ern. Leider war die Bühne für das Publikum versperrt, so dass genreuntypisch nicht von der Bühne ins Publikum gedived werden konnte, so dass leider eine gewisse Stadion Rock Atmosphäre aufkam. Das tat der guten Stimmung zwar wenig Abbruch, denn so konnte man die Bands auch mal in Ruhe anschauen, ohne das ständig 10 Hanseln auf der Bühne die Sicht versperrten. Aber trotzdem war das irgendwie schade, da ja Ami-Punk Konzerte auch immer für eine gewisse Interaktion mit dem Publikum standen und so das Ganze doch etwas altbacken wirkte. Da kann man sich schon fragen, warum die Veranstalter oder die Bands neuerdings so viel Angst vor ihren eigenen Fans haben, denn früher ging das doch auch. Trotz allem war das Festival eine runde Sache und es war schön dabei zuzuschauen, wie die Descendents und NOFX im Gegensatz zu den Sell-Out Kollegen von Green Day und Offspring den real Punk-Spirit aufrechterhalten. Hier noch ein paar ausgewählte Videos :)
Am Dienstagabend wurde sich dann auch mal in den Modetrubel gestürzt und ins „Zelt“ zum Kilian Kerner getigert, wo der erste offizielle Tag der Modewoche eingeläutet wurde. Kilian Kerner gehört ja de Facto schon zum Inventar der Fashion-Week und seit 6 Jahren findet seine Show, man könnte direkt seine Uhr nachstellen, immer am ersten Tag pünktlich um 20:00 an (kuckst du hier, hier, hier oder hier). Bei dem beständigen Designer trägt man Im Herbst/Winter 2014/2015 latent grunge-inspirierte Roben die recht martialisch und oversized ausfielen und ich spontan an nevermindSeattle im Herbst anno 1991 denken musste.