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(wie immer ohne Gewähr!)
04.05.2018 TERRACE OPENING@ nhow Berlin
02.05.2018 Premiere 4. Staffel Weissensee@Zoo Palast
Und weiter geht es mit der nächsten Filmpremiere 2012. Gleich einen Tag nach dem „Artist“ ging es weiter mit „Jonas“, den neuen Film von Christian Ulmen. „Die Hefte raus -Klassenarbeit!“ So in etwa kann man sich Christian Ulmens neue Reality-Komödie vorstellen, worin der Schauspieler in die Haut eines Achtzehnjährigen schlüpft und für seinen neuen Film noch einmal die Schulbank drückt. Dabei ist nur bedingt an eine Neuauflage der berühmten Feuerzangenbowle zu denken, denn Schüler, Schule und Lehrer sind im Gegensatz zu dem Schauspieler Jonas aka Christian Ulmen real, der sich (angeblich unerkannt) für eine Doku von einem Kamerateam begleiten lässt. In wieweit dabei Reelles mit Fiktivem vermischt wird, bleibt der GutgläubigkeitFantasie des einzelnen Zuschauers überlassen, aber dass kein Schüler oder Lehrer Christian Ulmen erkannt haben will sei hier einmal dahingestellt. Ob nun alles Inszeniert ist oder nicht, ist letztendlich aber gar nicht so wichtig, denn ähnlich wie bei Borat oder Brüno kitzelt auch Christian Ulmen sehr authentische Reaktionen seiner Mitschüler und Lehrer heraus, wie etwa des tumben Mathelehrers, der allen Ernstes sauer wird, als er den Schauspieler-Schüler bei einer Klassenarbeit abschreiben sieht. So kann man schon behaupten, dass Christian Ulmens Film-Experiment weites gehend geglückt ist und ihm sehr authentische und unterhaltsame Szenen gelingen. Erschreckend dabei, wie wenig sich in der Penne seit anno Dazumal geändert hat, es immer noch die selben Machtstrukturen, Zukunftsängste und Selektionen gibt. Den Titelsong steuerten Die Sterne bezeichnenderweise mit ihren 90er Hit Was hat dich bloß so ruiniert
Mañana war Gestern gestern und so wurde der Sombrero aus dem Schrank gepackt und bei der "Red Carpet Mexico Night" nach dem rechten geguckt. Anlass der mexikanischen Nacht war die Eröffnung einer interaktiven Ausstellung über Mexiko, wo es ganz viel virtuellen 3D Schnick-Schnack über Land, Leute und Kultur zu bestaunen gab. Wer, wie ich Streber, schön aufpasste, erfuhr zum Beispiel, dass die erste Tortilla-Maschine der Welt anno 1844 in Mexiko patentiert wurde. Caramba, wirklich gut zu wisssen und nachdem diese Bildungslücke geschlossen war,
Da reibt man sich am Dienstagabend schon die Augen und fragt sich ob nicht irgendwie die Fashion-Week vorverlegt wurde, fanden doch gleich wieder zwei Modeevents parallel statt. Einmal stellte der TV-Sender Pro7 seine neue Designer-Show "Fashion Hero" im F95 vor und dann feierte der „Galaxy Fashion Force“ Wettbewerb groß Finale im Spindler&Klatt. Da Partyhopping-Stress gestern war ging es lediglich zur „Galaxy Fashion Force“ ins Spindler, wo mehrere Nachwuchsdesigner erstmalig ihre Kollektionen vor einer fachkundigen Jury präsentierten. Doch so „studentesk“, wie sich die Veranstaltung zunächst anhörte, wurde es dann aber nicht, denn mehrere ex und next Topmodels sowie zahlreiche VIP-Gäste sorgten für reichlich Glamour und sicherlich auch einen illustren Karrierestart für die jungen Nachwuchstalente um die es ja eigentlich ging. Diese mussten innerhalb von 4 Wochen eine eigene Kollektion unter dem Motto "Avantgarde goes Street" auf die Beine stellen und der Hauptpreis war dann ein Arbeitsvertrag im exklusiven Kreativ-Team von Adidas.
Dit is Berlin, denn die Hauptstadt ist nicht nur arm aber sexy, sondern kann durchaus auch glamourös, dekadent und sexy zugleich sein. Dies konnte das französische Nobelkaufhaus Lafayette mit einer fulminanten Jubiläumsparty eindrucksvoll unter Beweis stellen, denn zum 15ten Jahrestag der Berliner Dependance gab es nicht nur Haute Couture auf dem Catwalk, sondern auch Haute Cuisine für die rund 1000 üblichen Verdächtigen. Der Champagner floss nach der Fashion-Show in Strömen durch die durstigen Kehlen der Gäste, so dass es bei der anschließenden Party kein Morgen gab…
Bevor es demnächst überall nur noch menschelt und es ganz besinnlich, familiär und konsumistisch wird, wurde noch mal das Haus verlassen und statt auf den Weihnachtsmarkt ein paar Glühwein schlürfen, ging es noch ins Kino zur Premiere von S.U.M.1. Das war mal eine gute Entscheidung, denn statt eines todes-Kater gab es einen krass spannenden Film auf die Mütze, von dem ich vorher null Erwartungen hatte.