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(wie immer ohne Gewähr!)
Nach sage und schreibe vier Tagen Ausgehabstinenz stand gestern Abend mal wieder Kultur auf dem Programm und so ging es „janz“ hochkulturell zur Premiere des Rock Ballet „Romeo and Juliet“ in den Admiralspalast. „Romeo and Juliet“ ist natürlich an den sentimentalen Bühnenklassiker „Romeo und Julia“ angelehnt und auf den Brettern, die die Welt bedeuten, gab es atemberaubende Choreografien und, so wie es sein muss, herzzerreißenden Kitsch bis der Notarzt kommt anzuschauen. Musikalisch gesehen, wäre zwar eine Umbenennung in „Classic Pop Ballet“ angebracht, denn was Popschnulzen von Bruno Mars, Lady Gaga, David Guetta (würg) oder Katy Perry mit klassischem Rock zu tun haben, erschließt sich nicht wirklich – geschenkt! – denn die bewegende Inszenierung relativiert den streckenweise ausbaufähigen Musik-Mix. Was kann unerträglichen Seelen- und Liebesschmerz besser zum Ausdruck bringen als der menschliche Körper – wenn er den sterbenden Schwan tanzt. So gab es nach dem finalen Todes-Massaker auch frenetischen Applaus von Seiten des Publikums und nach der kuulen Rocky Horror Picture Show vor ein paar Jahren ist „Romeo and Juliet“ endlich mal wieder ein sehenswertes Bühnenstück im Admiralspalast geworden. Noch bis zum 09.04. gastiert „Romeo and Juliet“ in der Hauptstadt und Tickets können u.a. hier erworben werden.
2 Wochen vor Beginn der Fashion-Week wurden gestern die Absolventen der schicken Esmod-Modeschule ins Leben entlassen und präsentierten vor Publikum ihre Abschlusskollektionen. Die 1841 in Frankreich unter dem Namen l Ecole Supérieure des Arts et techniques de la Mode geründete Kunsthochschule ist in der Modewelt ja recht renommiert und so ließ es sich sogar der französischer Botschafter in Deutschland Seine Exzellenz Maurice Gourdault-Montagne nicht entgehen die Studenten persönlich zu entlassen.
Nach der Fashion-Week wurde mal ein Gang zurückgeschaltet und detox gemacht (muss auch mal sein =D) und so ging es letzte Woche nur ins Kino und zu zwei Konzis: Zunächst wurde bei dem Hype-Rapper 6ix9ine vorbeigeguckt, den wahrscheinlich jeder Teenie auf diesem Planeten kennt, denn im „Huxleys“ war erst mal ne jute Mischung aus Klassenfahrt und große Pause auf den Schulhof angesagt.
Nach dem essentiellen Kegel-Rave Gaudi im Januar und März (guckst du hier und hier) wurde nun direkt ein Kegel Club gegründet (Ordnung muss ja schließlich sein!) und kurz zum Jahresende sogar noch Mal die Neun voll gemacht. Zahlreiche Kegel-Brüder und -Schwestern ließen sich natürlich nicht zwei Mal bitten die neun Kegel am Ende der Bahn umzulegen oder ekstatisch das Tanzbein zu schwingen, denn Geselligkeit und Spaß wird beim „Kegel x Klub“ natürlich extra groß geschrieben.
Wo man mich zwar aus dem Ghetto, doch das Ghetto nicht aus mir rausbekommen hat, ging es am Sonntag natürlich noch ganz gangster zum SXTN Gig ins Whitetrash. Vor Ort wollten einen die assozialen Trinity-Uhrensöhne trotz Klubmarke erstmal nicht reinlassen, so dass man sich wie zu Schulzeiten illegal reincrashen musste. Egal, RocknRoll! Drin ging das pubertäre Déjà-vu dann weiter und man kam sich vor wie aufn Schulhof, trotzdem wurde es ein super Konzi mit jut Malle-Stimmung und die Kidz pogten sich die Seele aus dem Leib.