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(wie immer ohne Gewähr!)
19.07.2018 Vernissage Rundgang 2018@UdK
04.07.2018 FS Thomas Sabo@China Club
04.07.2018 Thomas Sabo Cocktail@China Club
03.07.2018 Marc Cain Fashion Show@WECC, Westhafenstraße 1 | Sektor B | Halle 1
02.07.2018 FS GUIDO MARIA KRETSCHMER presented by OTTO@E-Werk
27.06.2018 Flaconi Store Opening @Leipzigerstr.36
21.06.2018 Raffaello Summer Day@Villa von der Heydt
In der Hauptstadt entwickelt sich der Montag ja so langsam wirklich zum neuen Samstag und so ist die Woche mit der Verleihung der First Step Awards auch gleich furios durchgestartet. Zwar wurde die Marathon LaudatioPreisverleihung bei gefühlten 50 Grad geschwänzt, dafür aber nach Ende des offiziellen Teils umso mehr gefeiert. Dabei war die Verleihung gar nicht mal so uninteressant, wurde dieses Jahr die gerade verstorbene Schauspielerin Susanne Lothar Postum für ihren Film Staub auf unseren Herzen ausgezeichnet. Das Kuriose: Das geehrte Erstlingswerk ist zugleich das letzte. Beim First Steps– Nachwuchspreis werden jährlich die besten Abschlussfilme von Studenten der Filmschulen in mehreren Kategorien mit bis zu 25.000 € prämiert. Zur Verleihung trifft der Film-Nachwuchs dann auf die etablierten und Veteranen der Branche, wie etwa Iris Berben oder Corinna Harfouch, so dass bei der anschließenden HitzeschlachtParty nicht nur gefeiert, sondern sicherlich auch das Eine oder Andere neue Projekt ins Leben gerufen wird.
Da ist man noch gar nicht vollständig vom Wochenende regeneriert und schon startet die Berliner Woche gleich wieder mit 2 Filmpremieren. Die Männer in schwarz in der O2 Arena hörte sich aber eher nach langweiligen Hollywood-Action-Gedöns an und so ging es dann doch lieber zur Deutschlandpremiere von Glanz & Gloria. Glanz & Gloria ist der Debut-Film des Youtube-Stars Alexander Markus, der vor ein paar Jahren mit einem Musikvideo im Internet bekannt geworden ist, in welchem er durch einem Teich schwamm und seine Liebste aufforderte mit ihm nach Papaya zu reisen.
Die guten alten Ramones sind ja nicht nur seit Ewigkeiten aufgelöst (seit anno 1996) sondern haben nach einem bewegten Leben bis auf Tommy Ramone auch physisch schon lange das zeitliche gesegnet und leben nun nur noch in den Herzen ihrer Fans und im einzigen Ramones Museum der Welt weiter. Auch dieses ist nicht mehr das jüngste und feierte am Samstag seinen fünften Geburtstag. Grund genug endlich mal im Museum der New Yorker Punk Rockstars in Mitte vorbeizuschauen, zumal die Exponate mal ein guter Kontrast zur ewig langweiligen Konzeptkunst rund um die Galeriemeile in der Auguststraße sind und an dem Abend auch noch die juten Kotzreizich glaub ich kotz gleich ohne Atomstrom aufspielten. Aber auch die urigen Ausstellungsstücke im Museum lassen sich sehen, werden doch zum Beispiel getragene Hosen, Sneakers und T-Shirts mit hoffentlich der original DNA von den Band Membern ausgestellt und auch kuul die ausgestellten alten Vinyl Scheiben, die man aber für gar nich so teuer hier bekommt, so dass man zuhause direkt sein eigenes Ramones Museum aufmachen könnte ;)
Ab heute Abend ist ja offiziell wieder Berlinale-Zeit in der Hauptstadt und das internationale Filmfestival wird neben vielen schönen Filmen auch für unzählige Empfänge, Partys und ein hollywoodgerechtes Staraufgebot in Berlin sorgen. Zum Berlinale-Warm-Up ging es gestern erstmal zur mondänen „Moët & Chandon Grand Scores“ Party ins Kaufhaus Jandorf, wo es gleich Champus für alle gab, denn der Champagner floss bei „Moët & Chandon“ natürlich buchstäblich in Strömen. Vorort kam durch den cosmopolitischen Gäste-Mix auch gleich glamouröse Berlinale-Stimmung auf und da es bei den „Grand Scores“ ja um Filmmusik geht, intonierte der bekannte Filmkomponist Klaus Doldinger Titelmelodien der Film- und TV Geschichte wie etwa "Das Boot" (muss ich unbedingt auch mal wieder sehen =D) oder "Tatort".
Am Freitag kurz vor Toreschluss 2012 war erst einmal Schluss mit sinnloser Besinnlichkeit und zur Trust-Bar Reopening-Party hieß es dann auch noch einmal hoch die Tassen im alten Jahr. Vorort war dann auch nicht nur klaustrophobisches „Mitte-Klassentreffen“ angesagt, sondern es wurde gleich stilgerecht und wild bis in die frühen Morgenstunden durchgefeiert. Nach dem Mieterkrieg in der Torstraße ist die „In-Bar“ nun in die S-Bahnbögen direkt am Hackeschen Markt umgezogen und abgesehen davon das jetzt sogar Bier ausgeschenkt wird und der „Szene“-Laden gefühlte 3 Mal größer wirkt wie vorher, hat sich eigentlich wenig geändert: den Alk gibt es nach wie vor nur Flaschenweise zu bestellen und er schmeckt unverändert irgendwie gepanscht, auf den Unisex-Toiletten kann man sich nach wie vor gegenseitig besuchen und an der Tür werden die scheinbar unwichtigen von den wichtigen Menschen gnadenlos ausselektiert.