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Vinylmania Part 2: Hoffmaestro – Hoffmaestro LP +++ Beck - Loser 12" +++ The Streets - dont mug yourself 12“
fp | 12.01.2015
Vinylmania Part 2: Hoffmaestro – Hoffmaestro LP +++ Beck - Loser 12

Nach dem mega interessanten Vinylmania Part 1 und heute mal keiner Afteraua, gibt’s mal wieder eine aktuelle Review und zwei Vinyl Classics für die Ewigkeit. Ende Dezember war ja der super Gig von Hoffmaestro im Yaam und nach dem Konzi hatte mir der total nette, charmante und allerbeste Tour-Manager der Welt sogar noch das neue Album zum reviewen geschenkt (danke, danke, danke :)), was aber natürlich Null Einfluss auf die objektive, unparteiische und neutralen Kritik beinhaltet. Nun bei der Hoffmaestro-Scheibe braucht man auch überhaupt nicht jubelpersern, weil das Album einfach der Hammer ist und bei mir heavy rotation circa 2 Wochen rauf und runter lief, so dass meine Pladde bereits nen Sprung hat und meine Nachbarn wie immer jute Mukke hören – ob sie wollen oder nicht =D. Verbreitet besonders morgens beim Aufstehen gudde Laune und es ist schon eine lustige Ironie des Schicksals, dass nach dem super interessanten Journey to Jah Streifen, dem kuulen Skints Gig und natürlich Hoffmaestro, Reagge, mein Soundtrack der 10. Klasse, 2014 mein großes Music-Revival war. Die Dancehall-Wikinger bezeichnen ihren Sound selber als “Skank-a-tronicpunkadelica”, aber eigentlich gibt es nur Reggae der schnelleren Gangart auf die Mütze gepaart mit ein paar juten Santana-Style Gitarrensolis, so dass man nicht gleich in Trance verfällt, wie bei Reggae sonst immer und mit Ska-Punk wie die guten alten Operation Ivy oder Mighty Mighty Bosstoners hat es eher weniger zu tun. Gibt es, wie meistens, am günstigsten bei HHV abzustauben.

Vinylmania Part 2: Hoffmaestro – Hoffmaestro LP +++ Beck - Loser 12 Vinylmania Part 2: Hoffmaestro – Hoffmaestro LP +++ Beck - Loser 12
Vinylmania Part 2: Hoffmaestro – Hoffmaestro LP +++ Beck - Loser 12 Vinylmania Part 2: Hoffmaestro – Hoffmaestro LP +++ Beck - Loser 12

+++ Loser von Beck war natürlich böööser Mainstream in 90ern und trotz des sell outs schizophrenerweise die Hymne der konsumverweigernden „Lost Generation der Neunziger“ und passt ganz zeitlos sogar super zu meinem failed Jahr 2014 =D. Von der Erstauflage der 12" erschienen damals lediglich 500 Kopien, die man hier gar nicht mal für so unbezahlbar ordern kann, wenn man mal bedenkt, dass man einer der prägendsten Alternativ-Platten des letzten Jahrzehnt im 20 Jahrhunderts in den Händen hält. Für Beck war seine Debüt-Single seinerzeit der kommerzielle Durchbruch und er galt ja lange Zeit danach als One-Hit-Wonder, was ich aber nicht wirklich beurteilen kann, weil ich den Rest des Kaliforniers nie so gehört hatte.
+++
Last not least, wo man ja überhaupt nichts mehr von Drum&Bass/UK Garage hört, war es direkt mal wieder an der Zeit ein paar Leichen zu schänden (keep it underground =D) und so hab ich mir mal wieder ein paar Trommel&Bass Scheiben zugelegt und dabei unter anderem auch die The Streets - dont mug yourself 12“, wo man auch gleich merkt, dass solche Mukke wirklich nicht mehr besonders angesagt ist, denn die Pladde bekommt man regelrecht hinterher geschmissen. Auf der 12“ sind dann auch nur Remixe von Mike Skinners Band drauf, wobei bis auf den langweiligen Röyksopp Remix, die von High Contrast und Big$hot richtig schön 160 RPM, psycho- und abrissstyle kommen. The Streets liefen ja in frühen Nuller Jahren praktisch bei jeder Studenten-WG-Party rauf und runter und ich fand die authentischen working-class Cockney Vokals vom Mike immer super, obwohl der Dude ursprünglich gar nicht aus dem gefährlichen East End, sondern aus dem beschaulichen Birmingham stammt, was latent an die ganzen zugezogenen NasenBerliner Schnauzen erinnert, die einen immer überall voll Ghetto zuberlinern. Zudem eine Weide für die Augen das Platten-Cover, dass very British im guten alten Quadrophenia-Style mit karierter Ben Sherman Tischdecke und leckeren baked Beans (hoffentlich in Minzsoße =D) kommt.

So happy digging und hier jibts noch ein paar jute Vinyl Bilders anzuschauen…


Kategorie: Musik

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